Veröffentlicht in Landespolitik
am 12.01.2012 von Reinhold Gall MdL
Die vom Innenministerium vorgestellte vorläufige Bilanz der Drogenopfer in Baden-Württemberg bestätigt den rückläufigen Trend im langfristigen Vergleich. Im vergangenen Jahr starben 137 Menschen an den Folgen ihres Drogenkonsums. Nach dem Anstieg im Jahr zuvor (2009: von 133 auf 2010: 168 Rauschgifttote) sind aktuell 31 Opfer weniger zu beklagen. Seit dem Höchststand im Jahr 2000 mit 287 Drogentoten hat sich deren Zahl damit mehr als halbiert.
„Diese Entwicklung ist für uns aber kein Grund zum Zurücklehnen“, sagte Innenminister Reinhold Gall am Mittwoch in Stuttgart. Staat und Gesellschaft müssten weiterhin konsequent alle Möglichkeiten ausschöpfen, um möglichst viele Menschen vor dem Drogentod zu bewahren. Das gelte besonders für Kräutermischungen, die auch als „Legal-Highs“ bekannt seien. „Diese Designerdrogen bergen ein hohes gesundheitliches Risiko. Trotz ihrer Gefährlichkeit unterliegen sie bisher nur unzureichend der rechtlichen Kontrolle“, sagte der Minister.

