SPD Illingen / Schützingen

 

Veröffentlicht in Ortsverein
am 17.02.2018 von SPD Mühlacker

Der Begriff „Team“ dürfte das am meisten gefallene Wort gewesen sein, als der Ex-VfB-Präsident und zuvor an verantwortlicher Stelle in der Industrie tätige Erwin Staudt bei einem Themenabend der SPD in Mühlacker mitunter süffisant die Fragestellung analysierte, was die Wirtschaft vom Sport lernen kann.

Mühlacker. Aber mehr noch: Auch die Politik sollte verstärkt straff organisierte Team-Strukturen aus dem Sport übernehmen, verdeutlichte der Referent.

Staudt zeigte etliche Beispiele aus dem Sport auf, die sich auf alle gesellschaftlichen Bereiche übertragen und letztlich auch umsetzen ließen. Die erfolgreichere Mannschaft sei eben im Fußball jene, in der jeder Team-Player mehr als nur 100 Prozent seiner Leistung abrufe: „Wer mehr bringt, ist im Vorteil, das Übergewicht wird sichtbar.“ Die „Bayern“ brächten es doch auch hin, dort sei die gegebene Motivation unübersehbar.

Beim Verfolgen seiner Ziele, gleich ob in der Wirtschaft oder in der Politik und im Großen wie im Kleinen, komme es darauf an, so viele wie möglich aus dem Team mitzunehmen. Und nicht nur die „Häuptlinge“ sollten dabei das Sagen haben, auch die Plakatkleber wollten mitgenommen werden. Die Zeit der Basta-Politik gehöre der Vergangenheit an, Kompromissbereitschaft sei mehr denn je gefragt, betonte Erwin Staudt. Und Empathie spiele eine immer wichtigere Rolle – man müsse wissen und verstehen, was der andere wolle, was im Übrigen auch auf dem Weg hin zur Großen Koalition gelte.

Es sollte ja ein Abend ohne viel große Politik werden – aber gänzlich darüber hinweggehen, was sich da gerade im Berlin im politisch Allgemeinen (und in der SPD im Besonderen) abspiele, das vermochte der frühere Leonberger Stadtrat und SPD-Fraktionsvorsitzende dann doch auch nicht (und Grußredner zuvor, wie die Fraktionsvize der Bundestags-SPD, Katja Mast, ebenso wenig): Er also sei eindeutiger Befürworter der „Groko“, weil es dazu momentan keine Alternative gebe. Und warum es überhaupt zu dieser Situation kam ? „Der Christian Lindner hat uns diese ganze Kacke eingebrockt“, so das knackige Zitat. Deshalb: Weil die FDP keine guten Leute habe und es zudem versäumt habe, in der zurückliegenden Zeit der Opposition neue aufzubauen, „werden wir erneut Verantwortung übernehmen“. Und aus dieser Situation heraus müsse man etwas bewegen, wie der Fußballstürmer, der gut bedient wird, „alle anderen sind Endaglemmer“.

An dem Ex-Vorsitzenden Martin Schulz kritisierte der Redner, sich nach der Bundestagswahl zu weit aus dem Fenster gelehnt zu haben – nie mehr mit der CDU zu koalieren oder gar ein Ministeramt anzunehmen –, „du darfst nie nie sagen, wenn du nicht abschätzen kannst, was morgen kommt – und dich dann nicht mehr retten kannst“, so Staudt. In ihrem Grußwort hatte Katja Mast offenbar schon einige der Botschaften Erwin Staudts vorausgeahnt, als sie dazu aufrief, in der Politik wie auch im Sport einen fairen Umgang zu pflegen und sich an geltende Regeln zu halten. Und man müsse die Bereitschaft mitbringen, ein Team-Player zu sein, „dann kann jeder etwas bewegen“. Hier wie dort sei „geistige und körperliche Fitness vonnöten“, dies habe sich zuletzt bei den Koalitionsverhandlungen gezeigt, berichtete sie aus eigener Erfahrung.

Der Mühlacker Stadtverbandsvorsitzende Philipp Ziegler gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass nun „die närrische Zeit auch in unserer Partei zu Ende geht“ und die Sacharbeit wieder in den Vordergrund rücken werde. Ein Miteinander verspreche Erfolg und ebenso das Unterordnen eigener Interessen zugunsten gemeinsamer Zielsetzungen.
 

Quelle: Mühlacker Tagblatt, 17.2.18

 

Veröffentlicht in Ortsverein
am 17.10.2017 von SPD Enzkreis

Am 8. Oktober 2017 wurde die Waldensergedenkstätte mit Maulbeerbaum beim Friedhof in Kleinvillars eingeweiht. Roland Suedes, Kirchengemeinderatsvorsitzender von Kleinvillars, erinnerte in seiner kurzen Ansprache, welche von Pfarrer Götze musikalisch umrahmt wurde, an die Entstehung und Umsetzung des für die Historie des Stadtteils wichtigen Projekts.

 

Wegen Renovierungsmaßnahmen, so Roland Suedes, musste der alte Maulbeerbaum, der 1999 vor der Ev. Kirche anlässlich der sich seinerzeit zum 300. Mal jährenden Ankunft der Waldenser im Oberamt Maulbronn gepflanzt worden war, leider gefällt werden. Innerhalb der evangelischen Kirchengemeinde, aber auch innerhalb der Kleinvillarser Bürgerschaft, war jedoch weiterhin der Wunsch nach einem Maulbeerbaum vorhanden. Daher reifte die Idee, einen neuen Maulbeerbaum am Friedhof, der direkt am Hugenotten-Waldenserweg vorbeiführt, zu pflanzen.

 

Zum einen als Symbol für die Gründung des Ortes aber auch im Gedenken und zur Erinnerung an dessen Gründer. Im Jahre 1699“, so erinnerte Roland Suedes die Anwesenden, „wurden die Waldenser aus ihrer alten Heimat in den Bergen des Piemonts vom französischen König Ludwig dem XIV. vertrieben, weil sie ihrem evangelisch-reformierten Glauben nicht abschwören wollten“; der „Sonnenkönig“ duldete in seinem Herrschaftsgebiet nämlich nur den katholischen Glauben.

 

90 Flüchtlinge, Männer, Frauen und Kinder, die ursprünglich in Großvillars angesiedelt werden sollten, fanden schlussendlich in Kleinvillars eine neue Heimat. Sie hatten zuvor schlimme Zeiten der Verfolgung und der Flucht erlebt. „Daran soll dieser Baum erinnern“, so der Vorsitzende der Ev. Kirchengemeinde Roland Suedes.

 

Da viele Menschen heute jedoch nichts mehr mit dem Begriff „Waldenser“ anfangen können, sei es ein großer Wunsch gewesen, in der Nähe des Baumes ein sichtbares Zeichen in Form eines Gedenksteines zu setzen und diesen mit einer Gedenktafel mit Informationen über die Geschichte der Waldenser sowie des Ortes zu versehen und somit Einheimische, Besucher, aber auch interessierte Wanderer, die auf dem am Friedhof vorbeiführenden Hugenotten- und Waldenserweg vorbei wandern, dazu zu animieren, mehr über die Geschichte der Waldenser und des Ortes Kleinvillars in Erfahrung zu bringen.

 

Jedoch stellte sich schnell heraus, dass es bei der Realisierung des Projekts kleinere, finanzielle Schwierigkeiten gab. Altstadtrat Martin Blanc warb daher innerhalb des SPD-Ortsvereins um Unterstützung für das Projekt. Bei den Verantwortlichen des SPD-Ortsvereins rannte er sofort offene Türen ein und seitens der Vorstandschaft des Ortsvereins wurde schnell der Entschluss gefasst, das Projekt sowohl finanziell, als auch praktisch zu unterstützen: Stadtrat Günter Hauf besorgte den Maulbeerbaum und pflanzte diesen gemeinsam mit Roland Suedes und Dieter Schmid. Für die Herstellung der Tafel kontaktierte Fraktionssprecher Jörg Steinhilper die Fa. Haberstroh; Knittlingen, welche diese dann nach den Notizen von Roland Suedes anfertigte.

 

Seitens des SPD-Ortsvereins Knittlingen wünschen wir der kleinen aber feinen Erinnerungsstätte, dass diese zuvorderst zum Nachdenken anregt:

Sie soll zum einen ein Zeichen dafür sein, dass schon immer und zu allen Zeiten Menschen aus anderen Ländern und Kulturen zu uns gekommen sind; sich integriert und uns und unsere Kultur mit ihrer Art zu leben bereichert haben.

Dem Maulbeerbaum wünschen wir, dass er weiterhin gut anwächst und er uns und nachfolgende Generationen fortwährend daran erinnert, dass Menschen, die aus welchen Gründen auch immer ihre Heimat verlassen mussten, stets die Chance bekommen sollen, neue Wurzeln in ihrer neuen Heimat schlagen zu dürfen.

 

Im Namen der Vorstandschaft des SPD-Ortsvereins Knittlingen

Timo Steinhilper

Ortsvereinsvorsitzender

 

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am 28.08.2017 von SPD Mühlacker

Wahlkampf im Naturschutzgebiet: So hätte das Motto einer Wanderung von Lomersheim über den Kammertenberg nach Mühlhausen lauten können, wenngleich die SPD-Bundestagsabgeordnete Katja Mast hoch droben über dem Enztal meinte, sich damit auch ein wenig Auszeit vom Wahlkampf zu gönnen. Prominenteste Teilnehmerin der Wanderung war die stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion und Masts Vorgängerin als Wahlkreis-Abgeordnete, Ute Vogt. Sie freue sich, hierzu von Katja Mast eingeladen worden zu sein, bekannte die Wahl-Stuttgarterin.

In der Tat stand die Politik nicht so sehr im Mittelpunkt an diesem Nachmittag, denn die rund 20-köpfige Wandergruppe wurde von Thomas Köberle (Mühlacker) in seiner Eigenschaft als Geschäftsführer des Landschaftserhaltungsverbands Enzkreis fachkundig geleitet. Beim Anstieg auf den Kammertenberg mit rund 70 Meter Hö- henunterschied machte Köberle der Wandergruppe deutlich, dass dieser Berg mit seinem Steilhang einerseits das größte Küchenschellen-Vorkommen im Enzkreis aufweise und ebenso die meisten Arten von Grashüpfern wie etwa die blauflügelige Ödlandschrecke. Sie bevorzuge nebst etlichem anderen Kleingetier eben solche Trockenrasenvorkommen. Auch etliche seltene Brutvögel seien in diesem Steilhang über der Enz zu Hause.

Als Abgeordnete des Wahlkreises Pforzheim von 1994 bis 2005 habe sie im Enzkreis ja viel gesehen und kennengelernt, meinte Ute Vogt, aber bei der Wanderung habe sie erneut etwas dazugelernt, was ihr nützen könnte, zumal in ihren Zuständigkeitsbereich als Fraktionsvize auch die Themen Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie Ernährung und Landwirtschaft fielen.

Auf die Frage am Rande der Wanderung, was ihren Stuttgarter Wahlkreis vom Pforzheimer unterscheide, meinte Ute Vogt, dass sie in Stuttgart die meisten Termine mit der Stadtbahn erledigen könne, „das spart die viele Zeit auf der Straße, die ein so weitläufiger Wahlkreis wie Pforzheim/Enzkreis kostet“. Und ein anderer Aspekt: „Eindeutig schlechter ist in Stuttgart die Medienlandschaft. Über die Arbeit der Bundestagsabgeordneten wird kaum berichtet.“

Was ihr aus ihrer Pforzheimer Zeit am prägnantesten in Erinnerung blieb, sei der Gewinn des Direktmandats im Jahr 1998 gewesen; da hat sie den „Kleinkrieg“ mit Stefan Mappus offenbar verdrängt. Im Übrigen pflege sie nach wie vor Verbindungen in den Raum Pforzheim, insbesondere mit Katja Mast, und zudem treffe sie sich mit ihren früheren Mitarbeiterinnen „regelmäßig zum Stammtisch“.

Und wie schätzt die SPD-Politikerin persönlich vier Wochen vor der Wahl die Stimmung ein ? „Es zieht gerade an.“ Zu den Veranstaltungen kämen besonders viele unentschiedene Wählerinnen und Wähler kämen, um sich zu informieren. Vogts Einschätzung: „Diese Wahl entscheidet sich in den letzten Tagen.“ (Quelle Mühlacker Tagblatt 28.08.2017)

 

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am 19.08.2017 von SPD Mühlacker

Liebe Genossinnen und Genossen,

liebe Freundinnen und Freunde der SPD Mühlacker,


hiermit laden wir Euch herzlich ein zu einer Wanderung über den Kammertenberg (Naturschutzgebiet) gemeinsam mit der stellvertretenden Vorsitzenden der
SPD-Bundestagsfraktion Ute Vogt und der SPD-Bundestagsabgeordneten
Katja Mast. Wir würden uns sehr freuen, Euch persönlich
zu begrüßen.

 

Am Samstag den 26.8 um 14.30 Uhr in Mühlacker

 

Programm:

 

14.30 Uhr Wanderung mit Führung über den Kammertenberg nach
Mühlhausen; während der Wanderung 2 Haltepunkte mit "Fragen
an Ute & Vesper"


16.30 Uhr Abschluss


Treffpunkt beim Klärwerk Lomersheim (Obere Au 1, 75417 Mühlacker).
Bei Fragen könnt ihr Euch gerne an Paul Renner (paulrenner@web.de,
0157/84285517) wenden.

 

Wir freuen uns auf Euch!
Eure SPD Mühlacker

 

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am 18.07.2017 von SPD Mühlacker

Katja Mast im Gespräch mit Genossinnen und Genossen aus Mühlacker um dem Enzkreis

Der SPD-Ortsverein Mühlacker hat mit einem „Roten Grillen“ auf dem Gelände „des Turms Mühlacker“ den Wahlkampf eingeläutet. Als besonderer Gast war Katja Mast gekommen, die für die SPD im September ein viertes Mal den Einzug in den Bundestag schaffen möchte.

Gemeinsam mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Katja Mast, dem SPD-Kreisvorsitzenden Paul Renner sowie mit dem Fraktionsvorsitzenden des Gemeinderates Mühlacker, Thomas Knapp, kamen die knapp 40 Besucher bei einer „Senderstädter“ und kühlen Getränken über die anstehende Bundestagwahl ins Gespräch, diskutierten aber auch kommunalpolitische Themen. Besonders freute sich die örtliche SPD über den Besuch des Oberbürgermeisters Frank Schneider, der mit seiner Frau einen Abstecher zum „Roten Grillen“ gemacht hat.

Dabei machten Mast und Renner den Anwesenden klar um was es bei der Wahl im September geht und warum die SPD die besseren Antworten auf die dringenden Fragen der nächsten Jahre hat: „während die CDU vor Ort und in ganz Deutschland inhaltlich völlig blank ist und auf "Weiter-so" und Raute hofft, setzen wir auf einen Mix aus direktem Kontakt mit den Menschen, beispielsweise mit unserer Fahrradtour, durch Unterstützung von Prominenten wie Barbara Hendricks, Olaf Scholz, Andrea Nahles oder Malu Dreyer und durch klare sozialdemokratische Politik“.

Das „Rote Grillen“ der SPD-Mühlacker soll nächstes Jahr wiederholt werden. Die nächste Möglichkeit mit der SPD aus Mühlacker und Katja Mast ins Gespräch zu kommen, bietet sich am 26. August. Gemeinsam mit Ute Vogt, MdB, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion für die Bereiche Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie Ernährung und Landwirtschaft, erkundigen wir das Naturschutzgebiet „Kammertenberg“ zwischen Lomersheim und Mühlhausen. Nähere Informationen folgen.

 

Katja Mast

 

Termine

Alle Termine öffnen.

24.06.2019, 11:30 Uhr Sitzung des SPD-Bundesvorstands

25.06.2019, 11:00 Uhr Sitzung des Vorstands der SPD-Landtagsfraktion

25.06.2019, 14:00 Uhr Sitzung der SPD-Landtagsfraktion

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