SPD Illingen / Schützingen

 

Veröffentlicht in MdB und MdL
am 16.12.2020 von Reinhold Gall MdL

Liebe Genossinnen und Genossen,
sehr geehrte Damen und Herren,

„Wir sollten alles gleichermaßen vorsichtig,
wie auch zuversichtlich angehen“
(Epiktet)

Der altgriechische Philosoph Epiktet hatte vor rund zweitausend Jahren sicherlich einen guten Grund für diese Aussage. Sie passt aber auch ins Jahr 2020. Wer wollte bestreiten, dass es ein außergewöhnliches Jahr gewesen ist, das sich nun dem Ende zuneigt. Corona ist Teil unseres Alltags geworden, mit all den Einschränkungen, Beschwernissen, Kontaktverboten und, nicht zu vergessen, den heftigen Diskussionen, die damit einhergehen.

Die deutliche Mehrheit der Bevölkerung akzeptiert die bisherigen Maßnahmen und erwartet von den Entscheidungsträgern die Gesundheit zu schützen und den Kollaps unseres Gesundheitssystems zu verhindern. Die enormen Anstrengungen, die unternommen werden, um die wirtschaftlichen Schäden zu minimieren und weiterhin Bildung für unsere Kinder zu ermöglichen, finden die Zustimmung bei den meisten Menschen. Natürlich wird auch hinterfragt, kritisiert und es werden Begründungen eingefordert. Das ist legitim und in einem demokratischen Staatswesen sogar erforderlich.

Und dann gibt es auf der anderen Seite die Coronaleugner, die Diffamierer und all jene, die meinen, unsere Grundwerte verteidigen zu müssen und sie dabei selbst mit Füssen treten. Die Falschbehauptungen in die Welt setzen und sogar den Bundestag stürmen und zum gewaltsamen Sturz der Regierung aufrufen. Mir macht das deshalb Sorge, weil spürbar ist, dass dies unsere Gesellschaft und unsere Wertegemeinschaft spaltet. Wohin das führen kann, sieht man in vielen Ländern der Welt, nicht zuletzt in den USA. Dies kann nicht in eine gute Zukunft führen.

 

MdB und MdLIn eigener Sache

Veröffentlicht in MdB und MdL
am 28.09.2020 von Reinhold Gall MdL

Liebe Genossinnen und Genossen,
liebe Freundinnen und Freunde,

der Presse konntet ihr es bereits entnehmen, ich habe mich entschieden, bei der Landtagswahl im kommenden Jahr nicht wieder für den Landtag zu kandidieren. Es war mir eine große Ehre, den Wahlkreis Neckarsulm und die Bürgerinnen und Bürger, die hier leben, im Landtag vertreten zu dürfen. In den vergangenen 20 Jahren konnte ich in Stuttgart viel für unsere Region bewegen und Projekte zur Umsetzung verhelfen, die ohne Förderung des Landes nicht realisierbar gewesen wären. Ich denke an den Straßen- und Städtebau, den Tourismus, die Kleinkindbetreuung, an Bildung und Forschung, an unsere Krankenhausstandorte und an die regionale Wirtschaft. Aber mit dann 64 Jahren wird es Zeit, einen Schritt zurückzutreten, jüngeren Politikern das Feld zu überlassen und sich dem (Un)Ruhestand zu widmen.
 

Mit Dankbarkeit blicke ich zurück auf die fünf Jahre, in denen ich unserem Bundesland als Innenminister dienen durfte. Diese Zeit war etwas ganz Besonderes, aber sie war natürlich auch voller Herausforderungen. Ich denke an die europäische Flüchtlingskrise in den Jahren 2015 und 2016, an die Modernisierung der Gemeindeordnung und die Einführung des Wahlalters 16 bei den Kommunalwahlen oder an das Mammutprojekt Polizeistrukturreform. Stolz macht es mich als überzeugten Kommunalpolitiker, dass die grün-rote Regierung mit einem sozialdemokratisch geführten Innenministerium den Städten, Gemeinden und Kreisen als ausgesprochen kommunalfreundlich in Erinnerung geblieben ist  manch einer - offen oder im Geheimen - mit Wehmut an diese Zeit zurückdenkt.

 

Was die Landtagswahl 2021 angeht, bin ich zuversichtlich. Mit einem starken Andreas Stoch an der Spitze unserer Landespartei, überzeugenden Inhalten und einer klaren Haltung werden wir viele Menschen überzeugen und für die SPD zurückgewinnen. Gerade unsere Raumschaft braucht eine Landesregierung, die die kommenden wirtschaftlichen Herausforderungen annimmt und insbesondere die Beschäftigten im Blick hat. Die gibt es nur mit der SPD.

In diesem Sinne sende ich euch optimistische Grüße

Euer Reinhold Gall

 

Veröffentlicht in MdB und MdL
am 11.04.2018 von Reinhold Gall MdL

Die beiden SPD-Landtagsabgeordneten Reinhold Gall und Rainer Hinderer freuen sich auf die Bundesgartenschau, die im nächsten Jahr ihre Tore in Heilbronn öffnen wird. „Allerdings muss der Hinweis erlaubt sein, dass sich die Landesregierung nicht zu sehr mit fremden Federn schmücken sollte“, kommentiert der Heilbronner Abgeordnete Rainer Hinderer die Aussagen von Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch in der heutigen Regierungspressekonferenz und ergänzt: „Maßgeblich beteiligt an diesen Entscheidungen waren vor allem der frühere SPD-Fraktionsvorsitzende Claus Schmiedel mit seinem entschlossenem Werben um eine Landesförderung bei den Grünen sowie der damalige Finanzstaatssekretär Ingo Rust, die die notwendigen Weichen für die Landesförderung bei Grüngestaltung, Städtebau und Infrastruktur in Höhe von 58 Millionen Euro stellen konnten.“

 

Veröffentlicht in MdB und MdL
am 27.07.2015 von SPD Enzkreis/Pforzheim

Fachgespräch zur guten Arbeit in der Pflege bei der Diakoniestation mobiDik in Königsbach-Stein: Katja Mast MdB (1.v.re)

Fachgespräch zur „Guten Arbeit in der Pflege“ 

„Die SPD steht für eine gute und menschenwürdige Pflege – das ist auch wichtig für den sozialen Zusammenhalt zwischen den Generationen und gleichzeitig eine Herausforderung für unsere soziale Gesellschaft. Ein wichtiger Schritt war dafür auch das Pflegestärkungsgesetz, das im Januar 2015 in Kraft getreten ist. Aber es muss weitergehen: Zur guten Arbeit gehört vor allem auch Anerkennung und Wertschätzung für die Pflegeberufe – finanziell und gesellschaftlich. Sie sind ein Juwel in Königsbach- Stein und leisten hervorragende Arbeit für die Menschen vor Ort im Hauptamt und mit vielen ehrenamtlichen Händen. Dafür danke ich Ihnen“, so Katja Mast, SPD- Bundestagsabgeordnete für die Menschen aus Pforzheim und dem Enzkreis, beim Besuch der Diakoniestation mobiDik in Königsbach- Stein.

Der Freiwilligendienst als Thema des Bundes und vor allem das Wohn- , Teilhabe- und Pflegegesetz sowie die Auswirkungen des demographischen Wandels gerade in Bezug auf die Fachkräftesicherung der Zukunft waren wichtige Themen, die von der Leiterin der Diakoniestation Gabriele Reiling und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Gespräch mit Katja Mast und Rainer Hinderer, Mitglied des Landtags Baden- Württemberg und Mitglied und Obmann der SPD in einer Enquete- Kommission, die sich mit der Zukunft der Pflege in Baden- Württemberg befasst, diskutiert wurden.

Mit dabei beim Besuch vor Ort waren unter anderem auch Bürgermeister Heiko Genthner sowie der SPD- Ortsvereinsvorsitzende Dominique Köppen.

Bis Ende August wird Katja Mast unter dem Motto „Modernes Land – Gute Politik für die Menschen vor Ort“ in Pforzheim und dem Enzkreis unterwegs sein, um Bundes- und Landesprojekte zu besuchen, die das Leben der Menschen besser machen. „Unsere moderne Politik aus Bund und Land kommt vor Ort an. Mit meiner Sommertour zeige ich, wo konkret sich das Leben der Menschen durch unsere sozialdemokratische Politik verbessert hat. Auch in der Pflege geht es voran – die Enquete- Kommission wird weitere Schritte vorbereiten für eine noch bessere und menschenwürdigere Pflege. Das ist unser Ziel“, so Katja Mast am Rande des Besuchs vor Ort.

 

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am 15.07.2015 von SPD Enzkreis/Pforzheim

Bildung und Sprachförderung „von Anfang an“ stehen auf dem Programm

„Wir Sozialdemokraten wollen, dass Frauen und Männer Kinder und Beruf gleichermaßen vereinbaren können und, dass Bildung und Sprachförderung von Anfang an stattfindet, ohne dass das vom Geldbeutel der Eltern abhängt. Mit SPATZ und dem Ausbau der U3-Betreuung stehen wir für gleiche Startchancen für alle statt sozialer Spaltung im Kindesalter – toll, dass Remchingen sich beworben hat und hier vor Ort Sprachförderung von klein auf stattfindet. Mit Singen, Bewegen, Sprechen macht das Lernen Spaß“, so Katja Mast, SPD-Bundestagsabgeordnete für die Menschen aus Pforzheim und dem Enzkreis. Die Kinder und ihre Leiterin Frau Neumann haben sich mit einem lauten gemeinsamen „Danke“ bei der SPD-Abgeordneten für das Sprachförderprogramm bedankt.

 

Katja Mast Unsere Frau in Berlin

 

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