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Reinhold Gall lobt gute Bauten in der Region Heilbronn-Franken

Veröffentlicht in Wahlkreis


Die Sperver-Lounge wurde im Jahr 2008 ausgezeichnet (Bildquelle: http://www.bda-bawue.de)

Am 19. Juli wurde im Heilbronner Haus der Wirtschaft die Hugo-Häring-Auszeichnung vergeben, die gleichzeitig das Auswahlverfahren Hugo-Häring-Preis des Bund Deutscher Architekten (BDA) Baden-Würrtemberg ist, der im Jahr 2012 zum 16. Mal vergeben wird.

Reinholg Gall, der dieses Jahr eigentlich in der Jury sitzen und die Gebäude bewerten sollte, musste seine Teilnahme daran aufgrund der Ernennung zum Innenminister und der damit verbundenden Terminfülle zwar absagen, konnte sich aber dne Abend der Preisverleihung freihalten und nutze die Gelegenheit zu einem Grußwort.

"Zuerst möchte ich die Gelegenheit nutzen und mich für die Einladung zur diesjährigen Verleihung der Hugo-Häring-Auszeichnung bedanken. Gerne richte in diesem Zusammenhang ich ein paar Worte an Sie. Ursprünglich war ich übrigens nicht als Grußwortredner vorgesehen, sondern als Mitglied der Jury. Doch dann kam vor gut zwei Monaten meine Ernennung zum Innenminister dazwischen, so dass die Jurytätigkeit beim besten Willen nicht mehr mit meinem Kalender zu vereinbaren war. Ihnen, Herr Teske, sei an dieser Stelle noch einmal herzlich für Ihre verständnisvolle Reaktion und Ihre Flexibilität gedankt.

Umso mehr freue ich mich, dass ich den heutigen Abend freihalten konnte, denn gerade als langjähriger Kommunalpolitiker weiß ich um die Bedeutung von Architektur für eine Stadt oder Gemeinde. Wenn man sich die Stadt Heilbronn anschaut, in der ein Großteil der heute ausgezeichneten Bauten steht, stellt man fest – egal ob Fachmann oder nicht – dass sich das Gesicht der Stadt in den letzten zehn Jahren sehr verändert hat. Und zwar zum Positiven. Das hat ganz maßgeblich mit der hochwertigen Architektur zu tun, die an vielen Stellen - seitens privater Investoren oder im Auftrag der Stadt - entstanden ist. Bauten wie das neue Landratsamt, der Kaiser’s Turm, das Haus von Südwestmetall gleich hier nebenan, innovative Schul- und Funktionsgebäude wie die Turnhalle der Wartbergschule und moderne Stadthäuser, die der Stadt einen urbanen Flair verleihen – durch all diese Gebäude gewinnt Heilbronn und die Liste der Beispiele gelungener Architektur ließe sich noch um einiges verlängern. Eine wahre Konzentration guter Bauten findet man übrigens mittlerweile in der Heilbronner Innenstadt, so zum Beispiel die 2009 eröffnete Experimenta, die sich ja auch im diesjährigen Wettbewerb befindet. Ob es am Ende zu einer Auszeichnung gereicht hat oder nicht, darf ich nicht verraten – so viel sei aber gesagt: die Entscheidung in diesem Fall ist ganz in meinem Sinne… Wenn man sich das Gebäude dieses Science Centers vor Augen führt, das so wunderbar die Backsteine des alten Kornspeichers Hagenbucher mit Elementen der modernen Architektur verknüpft, den Blick über das gelungene Parkhaus weiter schweifen lässt zum Fruchtschuppenareal und dabei ein bisschen in die Zukunft denkt, dann bekommt man eine Idee , was dort in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren entstehen kann. Diese Fläche birgt – ganz unabhängig von der geplanten Durchführung der Bundesgartenschau 2019 – ein innerstädtisches Entwicklungspotential in einer Dimension, von der Großstädte in der Regel nur träumen können. Möge die Architektur der Experimenta auf dieses Areal ausstrahlen und Ansporn für ähnliche Leistungen sein! Schopenhauer hat einmal über Literatur gesagt, der Stil sei der genaue Abdruck der Qualität des Denkens. Ich meine, das trifft auch auf Architektur zu. Eine hohe Qualität der Gedanken, der Planung und der Ausführung kann man allen 32 im diesjährigen Auswahlverfahren eingereichten Bauten bescheinigen – ein Rundgang durch die Ausstellung im Foyer der IHK belegt dies eindrücklich. Den Gebäuden, die heute mit dem umgangssprachlich auch „Kleinen Hugo“ ausgezeichnet werden und sich damit für die Verleihung des Hugo-Häring-Preises im kommenden Jahr qualifizieren, wünsche ich für diese nächste Runde viel Erfolg. Sie alle hätte eine Verleihung des „großen Bruders“ der heutigen Auszeichnung wahrlich verdient!" Das könnte Sie interessieren!
 

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