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Bildquelle: photocase.com // schneeflocke Reinhold Gall, SPD-Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Neckarsulm, sieht die von Teilen der Politik angedachte Zweistufigkeit des Ausbaus der Neckarschleusen kritisch. Er fordert, den Ausbau der Neckarschleusen nicht in Heilbronn zu unterbrechen, sondern in einem Schub bis Plochingen fortzuführen. Er begründet dies auch aus regionaler Sicht: „Die erhoffte Mehrauslastung des Heilbronner Hafens und die deutliche Verlagerung von Verkehr von der Straße aufs Wasser wird nur dann kommen, wenn der Ausbau zeitlich und vom Ausmaß her wie geplant durchgeführt wird. Je kürzer das mit großen Schiffen befahrbare Stück des Neckars wird, desto weniger wird es genutzt werden.“
Reinhold Gall erinnert an die Grundlagen der Planung, von deren Bestand man bisher ausgegangen sei: Die Bundesregierung habe mit der dem Land Baden-Württemberg eine Vereinbarung getroffen, nach der die Modernisierung und Sanierung der Neckarschleusen bis Plochingen erfolgen soll. Und in der grün-roten Koalitionsvereinbarung wurde vereinbart, sich beim Bund für eine umweltgerechte Modernisierung der für das Land wichtigen Binnenschifffahrtswege einzusetzen. "Dazu gehört für die SPD eindeutig der zügige Ausbau der Neckarschleusen bis Plochingen", so Reinhold Gall.
Gall weist zudem darauf hin, dass eine Unterbrechung des Ausbaus weder verkehrlich noch verwaltungstechnisch Sinn mache. Nachdem das Land für Planung und Ausbau eigenes Personal eingestellt habe, müsse deren Fachkompetenz auch kontinuierlich eingesetzt werden. Der Bund müsse nun zügig die Investitionsmittel zur Verfügung stellen", fordert Gall abschließend.
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Veröffentlicht am 19.07.2011