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Katja Mast: "Hauptsitz der Agentur für Arbeit Nordschwarzwald muss nach Pforzheim kommen"

Veröffentlicht in MdB und MdL

Aufforderung an Bundesarbeitsministerin von der Leyen und die Führungsspitze der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg

Die Bundesagentur für Arbeit plant die Arbeitsmarktbezirke Pforzheim/Enzkreis und Calw/Freudenstadt zusammen zu bringen und künftig mit einer Führungsebene zu planen, statt bisher mit zwei. Mit einem klaren Plädoyer für den Standort Pforzheim hat sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Katja Mast heute an Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen sowie den Chef der Bundesagentur für Arbeit Frank-Jürgen Weise und die Vorsitzende des Verwaltungsrates Annelie Buntenbach vom Deutschen Gewerkschaftsbund gewandt.

Die Bundestagsabgeordnete stellt fest, dass in Pforzheim die Fäden der Arbeitsmarktpolitik in der Region Nordschwarzwald zusammenlaufen und dass für eine gute Arbeitsmarktpolitik gerade die Leitungsebene der künftigen Agentur in Pforzheim sein muss. Denn sowohl die Kammern, die Gewerkschaften als auch die Gebietskörperschaften und der Regionalverband bündeln sich in Pforzheim.

„Alle für den Arbeitsmarkt wichtigen Beteiligten haben ihren zentralen Sitz in Pforzheim: Industrie, Handwerk, Gewerkschaften und die Gebietskörperschaften. Von der engen Zusammenarbeit und den kurzen Wegen mit der Bundesagentur vor Ort haben die Menschen stets profitiert. Der Erfolg dieser engen Zusammenarbeit darf jetzt nicht durch eine Organisationsreform aufs Spiel gesetzt werden. Deshalb muss Pforzheim der künftige Hauptsitz der Arbeitsagentur für den Nordschwarzwald werden. Ich begrüße darüber hinaus die Pläne der Bundesagentur, in der Fläche weiterhin mit ihrem gesamten Angebot präsent zu sein, so dass weiterhin eine örtliche Betreuung Arbeitssuchender gewährleistet wird“, stellt Katja Mast, SPD-Bundestagsabgeordnete für die Menschen aus Pforzheim und dem Enzkreis fest.

Die Arbeitsmarktexpertin fährt fort „Große Sorge bereitet mir darüber hinaus, dass es zu Stellenstreichungen durch die Neustrukturierung kommt. Denn jetzt in der Phase des Aufschwungs schlägt die Stunde der Arbeitsmarktpolitik. Um Arbeitslose zu Fachkräften zu qualifizieren, ist nicht weniger, sondern mehr Arbeitsmarktpolitik notwendig.“

Die Debatte um die Zukunft der Standorte der Agentur für Arbeit, gerade in ländlichen Regionen wie dem Nordschwarzwald, kann nicht losgelöst von den von der schwarz-gelben Bundesregierung geplanten Mittelkürzungen für Arbeitsmarktpolitik betrachtet werden. „Der Kürzungsdruck darf nicht auf Kosten der Menschen in der Region gehen. Gerade in Zeiten des wirtschaftlichen Aufschwungs dürfen wir Langzeitarbeitslose, die ganz am Rand stehen, nicht aus dem Blick verlieren“, fordert Katja Mast die Bundesministerin auf. Zudem dürfen wir nicht nachlassen Menschen zu qualifizieren, um den Fachkräftebedarf zu decken.

 

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