Bald steht der erste Schultag für die Gemeinschaftsschule Wüstenrot an!(Bildquelle: www.photocase.com / Eurytos) Es ist soweit: Die Werkrealschule Wüstenrot wird ab dem Schuljahr 2012/13 Gemeinschaftsschule und ist damit unter den gut 30 Starterschulen. Vom Kultusministerium kam grünes Licht für das pädagogische Konzept.
Das Konzept der Werkrealschule Wüstenrot hat das Kultusministerium in Stuttgart überzeugt. Wie der Wahlkreisabgeordnete Reinhold Gall (SPD) mitteilt, gehört sie zu den rund 30 Schulen in Baden-Württemberg, die mit Beginn des nächsten Schuljahrs als Gemeinschaftsschule an den Start gehen. Sie unterrichtet künftig Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 im Ganztagsbetrieb.
„Das Besondere ist, dass Chancengerechtigkeit und Leistung in positiver Weise miteinander verknüpft werden“, erklärt Reinhold Gall. Einen besonderen Schwerpunkt legen die Wüstenroter auf die Berufsvorbereitung der Schülerinnen und Schüler. Hierzu soll eng mit außerschulischen Akteuren wie zum Beispiel den Gewerbetreibenden vor Ort kooperiert werden. „In dieser Schule werden Kinder optimal auf eine Ausbildung und auf berufliche Gymnasien vorbereitet“, so Gall weiter. Dieses Angebot werde dafür sorgen, dass die Gemeinschaftsschule für Kinder aller Leistungsniveaus attraktiv ist, zeigt sich der Abgeordnete überzeugt.
Auch der Wüstenroter Bürgermeister Heinz Nägele freut sich im Namen aller Beteiligten über die Nachricht aus dem Kultusministerium. „Schulleitung, Lehrer, Eltern, Schulträger und die Dorfgemeinschaft haben lange und intensiv am Konzept für unsere Gemeinschaftsschule gearbeitet. Wir sind glücklich, dass es überzeugt hat und dass es noch in diesem Jahr losgehen kann.“ In der Tat mussten die eingereichten Konzepte hohe Hürden nehmen. Sowohl leistungsbezogene Kriterien als auch Aspekte, die das pädagogische Klima des Schulalltags bestimmen, waren für die Genehmigung des Stempels „Gemeinschaftsschule“ notwendig.