SPD Illingen / Schützingen

 

Umstellung auf kommunale Betreuung im Enzkreis gelungen

Veröffentlicht in MdB und MdL


v.l.): Hartmut Schölch, Hans Vester, Günther Ortlieb, Katja Mast, Karl Röckinger, Till Neugebauer und Jochen Protzer.

Katja Mast und SPD-Kreistagsfraktion beim Jobcenter Enzkreis

Seit dem 1. Januar 2012 liegt die Vermittlung und Betreuung Langzeitarbeitsloser in der Hand des Jobcenters des Landkreises Enzkreis. Arbeitsmarktexpertin Katja Mast und die SPD-Kreistagsfraktion waren deshalb gemeinsam bei Landrat Karl Röckinger und Jobcenter-Chef Hartmut Schölch vor Ort, um sich selbst ein Bild zu machen. Dabei interessierte die Delegation vor allem die erste Bilanz der Umstellung auf die kommunale Betreuung vor Ort.

"Wir werden alles daran setzen, dass Menschen, die ganz am Rand stehen, neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhalten. Die Landesregierung geht hierbei mit gutem Beispiel voran. Vielversprechend ist das Landesarbeitsmarktprogramm „Gute und sichere Arbeit“ von Sozialministerin Katrin Altpeter. Mit dem Modellprojekt zur Erprobung eines echten Sozialen Arbeitsmarktes, finanziert von Arbeit statt Arbeitslosengeld, also die Aktivierung passiver Leistungen, und der unterstützenden Begleitung der Langzeitarbeitslosen geht sie neue Wege. Das ist gerade auch für unseren regionalen Arbeitsmarkt eine Chance. Was diesen Bemühungen immer wieder den Boden unter den Füßen wegzieht, ist der unsoziale Kahlschlag der Mittel für Arbeitsmarktprogramme von Schwarz-Gelb im Bund", stellt Katja Mast, SPD-Bundestagsabgeordnete für die Menschen aus Pforzheim und dem Enzkreis, fest und fährt fort „alleine in Baden-Württemberg fehlen bis 2015 3,5 Mrd. Euro.“

Landrat Karl Röckinger zog eine positive Bilanz der neuen kommunalen Zuständigkeit, um Menschen mit besonderen Vermittlungshemmnissen verstärkt in Arbeit zu bringen: „Egal ob in Maulbronn, in Königsbach oder Engelsbrand - wenn ich im Enzkreis ein Unternehmen besuche, ist immer der Arbeitgeberservice aus dem Jobcenter mit dabei. Der enge Kontakt zwischen Arbeitsvermittlung und Wirtschaft ist durch unsere kommunale Verwurzelung und den kontinuierlichen Kontakt mit den Unternehmen sichergestellt. So können wir unseren Kundinnen und Kunden – Menschen, die einen Arbeitsplatz brauchen und Unternehmen, die Fachkräfte suchen - passgenaue Angebote machen. Das zeichnet unsere kommunale Betreuung aus“, stellt Landrat Karl Röckinger fest.

Auch Hartmut Schölch, Leiter des Jobcenters, sieht die kommunale Arbeitsvermittlung gut aufgestellt. „Die stetig sinkenden Zahlen in der Statistik bestätigen uns auf unserem Weg“, stellt er fest und fährt fort: „Dennoch: Wir brauchen mehr Flexibilität für unsere Angebote, um maßgeschneiderte Vermittlung möglich zu machen.“

„Uns im Enzkreis geht es mit einer Arbeitslosenrate von 2,6 % gut. Die Sockelarbeitslosigkeit, die es jetzt noch anzugehen gilt, braucht besondere Maßnahmen“, stellt Karl Röckinger fest.

„Die Umstellung auf kommunale Betreuung war für den Enzkreis der richtige Weg, um mit besserer regionaler Vernetzung unsere Bürgerinnen und Bürger in den Arbeitsmarkt vor Ort zu integrieren“, so Jochen Protzer, SPD-Fraktionsvorsitzender im Kreistag.

 

Homepage SPD Enzkreis/Pforzheim

Katja Mast Unsere Frau in Berlin

 

Jetzt Mitglied werden

 

Shariff

 

WebsoziInfo-News

07.06.2026 19:19 Christos Pantazis zur Reform der Pflegeversicherung
Stabilisierung der Pflegeversicherung muss solidarisch sein Ohne fairen Ausgleich zwischen sozialer und privater Pflegeversicherung bleibt die Finanzkrise der Pflege ungelöst. „Der Entwurf enthält wichtige Ansätze zur Verbesserung der Versorgung pflegebedürftiger Menschen. Die stärkere Ausrichtung auf Prävention und Rehabilitation, die Unterstützung pflegender Angehöriger sowie Maßnahmen zur Entbürokratisierung gehen grundsätzlich in die richtige Richtung. Die zentrale Antwort… Christos Pantazis zur Reform der Pflegeversicherung weiterlesen

03.05.2026 15:23 Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit
Tag der Pressefreiheit: Wir schützen Journalist:innen und stärken die Medienvielfalt. Martin Rabanus, kultur- und medienpolitischer Sprecher: Am Tag der Pressefreiheit zeichnet sich eine desolate Entwicklung für Journalist:innen weltweit ab. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert deshalb konsequenten Schutz und eine Digitalsteuer, die den Medienstandort Deutschland und Europa sichert. „Am Tag der Pressefreiheit geht es um mehr als um… Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit weiterlesen

01.05.2026 15:23 Armand Zorn zum Tankrabatt
Wir entlasten schnell und spürbar Über die befristete Senkung der Energiesteuer ist es möglich, sehr schnell jene spürbar zu unterstützen, die es dringend brauchen. Jetzt kommt es darauf an, dass die Mineralölkonzerne die Steuersenkung an die Verbraucher:innen weitergeben und die Preise entsprechend senken. Mit der weiteren Schärfung des Kartellrechts muss rasch der dritte Teil unseres… Armand Zorn zum Tankrabatt weiterlesen

27.04.2026 15:26 Zum Tag der Arbeit: SPD-Spitze an der Seite der Gewerkschaften
Die SPD ruft zur Teilnahme an den diesjährigen Kundgebungen des DGB zum Tag der Arbeit am 1. Mai auf. Ganz im Sinne des diesjährigen Mottos „#GEMA1NSAM – Für gute Arbeit“ kämpft die SPD an der Seite der Gewerkschaften für eine Entlastung der Beschäftigten und eine sichere Rente, für mehr Tarifbindung, einen höheren Mindestlohn und eine… Zum Tag der Arbeit: SPD-Spitze an der Seite der Gewerkschaften weiterlesen

30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung.  Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de