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SPD–Landesvorsitzender Nils Schmid in Mühlacker

Veröffentlicht in Ortsverein

SPD–Landesvorsitzender Dr. Nils Schmid MdL startet in den Landtagswahlkampf.

Mit dem kommenden Landtagswahlkampf hatte sich bereits vor knapp einem Monat der SPD-Landtagsabgeordnete Thomas Knapp MdL in einer kämpferischen Rede zu Wort gemeldet. Jetzt folgt ihm der neu gewählte, jugendlich wirkende SPD–Landesvorsitzende Dr. Nils Schmid.

Schauplatz waren die Räume der alevitischen Gemeinde in Mühlacker (Aleviten, eine Richtung des Islam in der Türkei, die sich der Toleranz und einem gelebten Ethos verschrieben hat). Nils Schmid bezeichnete diesen Rahmen als ein „gutes Zeichen“.

„Integration“ wählte er als Stichwort für den kommenden Landtagswahlkampf. Er versteht darunter nicht nur Integration der zugewanderten Mitbürger, sondern auch von Arm und Reich unter der heimischen Bevölkerung.

Die gegenwärtige Krise sei nicht nur eine Wirtschafts- und Finanzkrise, sie sei zusätzlich durch Schwarz–Gelb vorsätzlich und durch leichtfertige Steuersenkungs-Versprechen herbeigeführt worden. „Solche Krisen führen nicht zusammen, sie spalten.“

Für die Zuwanderer ist die erste Brücke zur Integration das Erlernen der deutschen Sprache, dann aber in einem zweiten Schritt die gleichberechtigte Teilhabe an Bildung und Ausbildung. Mangelnde Teilhabe an Bildung und Ausbildung spalte aber die Gesellschaft ganz allgemein. Wer da zurückfällt, gerät an den Rand, ob er nun seine Wurzeln im heimischen Boden hat oder von außen hinzukam. Um unseren Wettbewerbs - Vorsprung in Baden-Württemberg zu halten, brauchen wir erstklassig ausgebildete junge Menschen, ob nun Deutsche oder Zugewanderte.

Es genügt zum Beispiel nicht, dass Elektroautos in den Innovationszentren der Industrie funktionieren, sie müssen auch mal raus und auf unseren Straßen fahren. Das gilt im Grundsatz für jede Art von Spitzentechnologie. Das aber muss politisch gewollt und gefördert werden.

Die SPD fordert die mit Lehrern und sachlich gut ausgestattete Ganztagsschule, um Schwächen und Lücken bei der Aneignung des Unterricht-Stoffs aufzuarbeiten und besondere Begabungen besonders zu fördern. Zudem ist die SPD im Land für möglichst langes gemeinsames Lernen unserer Kinder, möglichst bis zur Klasse 10. Trennung der Kinder schon nach dem vierten Schuljahr ist zu früh, weil viele Begabungen sich erst später entwickeln und herausstellen. Dann aber dürfen die Wege noch nicht verbaut sein. Das will aber eine SPD-geführte Landesregierung den Schulen und Eltern nicht einfach „überstülpen“. „Wir wollen das den Menschen vor Ort in die Hand geben, ob und wie das umgesetzt werden soll“, betont der Landesvorsitzende.

 

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