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Reform Café: Neue Wege der Mitgliederbeteiligung der SPD im Enzkreis

Veröffentlicht in Veranstaltungen

Am vergangenen Donnerstag hat in der historischen Weinbrennerei in Bilfingen das erste „Reform Café“ in der Geschichte der SPD im Enzkreis stattgefunden. Unter dem Motto „Gemeinsam verändern - sozialdemokratische Impulse für morgen“ wurden die Themen „Soziale Gerechtigkeit“, „Für was steht die SPD?“ und „Wie erreichen wir die Menschen vor Ort auch im Hinblick auf die Bundestagswahl 2017?“ in Kleingruppen bearbeitet und diskutiert. „Aus den Ergebnissen entstehen erst Leitsätze und schließlich wird das die Basis unserer konkreten politischen Arbeit. Wir möchten möglichst viele Mitglieder an der Ausrichtung des Kreisverbandes teilhaben lassen und so unsere Impulse an die Landes- und Bundes-SPD senden“, erklärt der stellvertretende Kreisvorsitzende Paul Renner, der für die Konzeption und Organisation dieser innovativen und partizipatorischen Methode verantwortlich war.

Die Idee des Reform Cafés sei es, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen. Dabei soll es um Gespräche über Fragestellungen gehen, die für die Teilnehmenden im Alltag von Bedeutung und Interesse sind, so Paul Renner. Um den Diskurs zu vertiefen, wechselten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehrmals die Tische. Dabei wurden zahlreiche Ideen, Visionen und Wünsche der Genossinnen und Genossen erarbeitet.

Neben zahlreichen Mitgliedern des Kreisverbandes nahm auch Katja Mast, SPD- Bundestagsabgeordnete für die Menschen in Pforzheim und dem Enzkreis, an der Veranstaltung teil und führte mit einem kurzen Impuls in den Abend ein. „So ist die soziale Gerechtigkeit immer noch der Markenkern sozialdemokratischer Politik. Meiner Ansicht nach stützt sich die soziale Gerechtigkeit auf vier Dimensionen: Teilhabegerechtigkeit, Chancengleichheit, Verteilungsgerechtigkeit und Generationengerechtigkeit“, betonte Katja Mast.

Einige der Genossinnen und Genossen teilten im Laufe der Diskussionen in den Kleingruppen die Ansichten von Mast. Es wurden aber auch Bedenken geäußert, dass der Begriff „nicht ausreichend genug definiert ist, viele Menschen können sich darunter nichts vorstellen“ oder auch, dass der Begriff mit Themen bzw. an die aktuelle Politik wie „Steuergerechtigkeit, sozialem Wohnungsbau, gerechten Ausbildungsvergütungen, Grundversorgung im Alter oder mit Rentengerechtigkeit“ unterfüttert und angeknüpft werden müsse.

Auf die Frage, für was die SPD steht wurden Dinge wie „Frieden, Solidarität, Gerechtigkeit“ genannt. Die SPD sollte aber vor allem „eine klarerer Linie und ein klareres Profil aufweisen, Politik von unten machen und mehr Zukunft wagen“.

Auf die dritte Frage, dem Erreichen der Menschen vor Ort, wurden viele Ideen gesammelt. So zum Beispiel ein „Mehr an direktem Dialog, Stammtische zu bestimmten Themen veranstalten, die Menschen in ihrem Lebensumfeld abholen, soziale Medien mehr nutzen und mehr politische Bildungsarbeit vor Ort betreiben“.

Am Ende der Veranstaltung zeigten sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer äußerst zufrieden und möchten solche Formate in den Parteialltag etablieren. Für nächstes Jahr ist bereits ein weiteres Reform Café geplant.

 

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Katja Mast Unsere Frau in Berlin

 

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