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Plenum aktuell:"Die Regierung hat die Vorbereitungen auf das G8 und den doppelten Abi-Jahrgang 2012 in den Sand gesetzt"

Veröffentlicht in Landespolitik

Kurzinfo zu TOP9: Situation der Gymnasien in Baden-Württemberg Rede von Norbert Zeller, Vorsitzender des Schulausschusses

Die Schülerinnen und Schüler, ihre Eltern sowie die Lehrkräfte an den Gymnasien litten weiterhin an der unausgegorenen Einführung des achtjährigen Gymnasiums in Baden-Württemberg, sagte der Schulexperte der SPD-Fraktion, Norbert Zeller: "Kultusminister Rau darf die Situation im G8 nicht länger schön reden und den Schulen den Schwarzen Peter bei den Umsetzungsproblemen in die Schuhe schieben." Zeller forderte, künftig Anträge von Schulen, die innerhalb des G8 auch einen G9-Zug anbieten wollten, zu genehmigen. Beispiel wäre das Gymnasium in Mosbach. "Wir wollen, dass die Eltern Wahlfreiheit zwischen G8 und G8 plus haben."

Zudem müsse das G8 grundlegend reformiert werden. Zeller forderte, den hohen Unterrichtsausfall durch zusätzliche Stellen für Stellvertreter im Krankheitsfall zu bekämpfen. Bei der jüngsten Stichprobenerhebung sei an den Gymnasien des Landes mit 4,3 Prozent deutlich mehr Pflichtunterricht ausgefallen als im Durchschnitt aller Schularten (3 Prozent). Leider hätten die Regierungsfraktionen einen entsprechenden SPD-Antrag abgelehnt. Weitere Forderungen sind: Die Stofffülle der Lehrpläne müsse weiter reduziert werden. Die zweite Fremdsprache solle grundsätzlich erst in der 6. Klasse beginnen, um den Übergang von der Grundschule in das Gymnasium nicht weiter zu erschweren. Dringend müsse auch die individuelle Förderung der Schüler verbessert werden. Hierzu sollten an jedem Gymnasium ein Mittagessen, verbindliche Hausaufgabenbetreuung und Förderangebote durch Lehrkräfte angeboten werden. Das Land müsse Ressourcen bereit stellen.

Auch die Vorbereitungen für den doppelten Abitur-Jahrgang im Jahr 2012 liefen schlecht. "Viele Eltern und Schüler der betroffenen Jahrgänge sind verunsichert mit Blick auf das gemeinsame Abitur", sagte Zeller. Sie machten sich große Sorgen, welche Chancen sie nach der Schule beim Start in das Berufsleben oder in das Studium haben würden. Die SPD-Fraktion fordere die Landesregierung auf, für diese Sondersituation zusätzliche Anstrengungen in der Schule, auf dem Ausbildungsmarkt sowie im Hochschulbereich zu unternehmen.

 

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