Reinhold Gall, Johannes Brenner und Landtagsvizepräsidentin Brigitte Lösch bei der Preisverleihung Mit seiner Facharbeit „Der Generationenvertrag – Sackgasse der Altersvorsorge?“ zur Zukunft des Deutschen Rentensystems überzeugte der Obersulmer Abiturient Johannes Brenner dir Jury des 53. Schülerwettbewerbs des Landes Baden-Württemberg und wurde für seine Leistung mit einem der 38 Ersten Preise ausgezeichnet. In seiner Arbeit kommt er zu dem Schluss, dass trotz aller Probleme nicht auf die Umlagefinanzierung als Basis unseres Rentensystems verzichtet erden könne und entwickelte eine Reihe von Vorschlägen zur Ergänzung und Stabilisierung unserer Altersvorsorge.
Reinhold Gall, der sich als für Obersulm zuständiger Landtagsabgeordneter den Termin für die Preisverleihung freigehalten hatte, sparte nicht mit Lob für den Zwanzigjährigen und gratulierte ihm herzlich: „Ich bin beeindruckt, mit welcher Tiefe Johannes Brenner sich mit diesem Thema auseinander gesetzt hat. Unter den 3853 Teilnehmern des Wettbewerbs hat er diese Auszeichnung zu Recht erreicht.“
Wie alle Ersten Preisträger durfte auch Johannes Brenner an einer fünftägigen Reise nach Ljubljana teilnehmen, um das seit nunmehr 20 Jahren unabhängige Slowenien kennen zu lernen und sich mit slowenischen Jugendlichen auszutauschen. Neben einer Führung durch die malerische Innenstadt Ljubljanas stand im Rahmen der Reise auch ein Ausflug zum größten Karsthöhlensystem Europas und zum Gestüt Lipica auf dem Programm. Zu den Höhepunkten gehörte ein Besuch beim deutschen Botschafter in Slowenien. Nach fünf Tagen, die von interessanten Begegnungen und Erlebnissen, aber auch jeder Menge Spaß geprägt waren, kehrte die Gruppe schließlich ins Ländle zurück.