In einem Hauruck-Verfahren will die Landesregierung noch vor der Sommerpause das umstrittene Gesetz zur Weiterentwicklung der Werkrealschulen beschließen. Was sich erst mal positiv anhört, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Ausdünnung der Schullandschaft und bedeutet die Schließung für Hunderte von Schulen im Land, weil es zukünftig nur noch an mindestens zweigliedrigen Hauptschulen erlaubt sein soll, einen Werkrealschulabschluss anbzubieten.
Damit will sich die SPD nicht abfinden. Wir fordern in der derzeitigen Debatte: grundsätzlich zehn Schuljahre für alle Schüler und in Verbindung damit die Möglichkeit für die Gemeinden, den Haupt-, Werkrealschul- und den echten Realschulabschluss anzubieten. Bei konsequenter individueller Förderung der Schüler soll dies auch an den 1-zügigen Hauptschulstandorten möglich sein. Diese werden dadurch zukunftsfähig gemacht, die weiterführende Schule bleibt im Dorf und die Bildungschancen werden für alle Kinder und Jugendliche deutlich verbessert!
Helfen Sie mit, dass die Landesregierung durch Druck von unten, nämlich von Schülern, Eltern und den kommunalen Schulträgern zum Einlenken gebracht wird. Zeigen Sie Flagge und besuchen Sie am 3. Juli unsere Veranstaltung "Lasst die Schule im Dorf!"
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