SPD Illingen / Schützingen

 

Aussagen der Landesregierung zum Hochwasserschutz in Möckmühl-Korb sind ungenügend

Veröffentlicht in Wahlkreis

Im Frühjahr dieses Jahres hatten sich Bürger aus dem Möckmühler Stadtteil Korb verzweifelt an Reinhold Gall MdL gewandt. Regelmäßig würde in Korb das Wasser des Hergstbachs massiv über die Ufer treten und schlimme Schäden anrichten. Hochwasserschutzmaßnahmen seien in naher Zukunft jedoch nicht zu erwarten. Im Jahre 2004 wurde die Förderung möglicher Maßnahmen vom Regierungspräsidium abgelehnt, seitdem hat sich nichts Neues ergeben.

Nachdem Gall sich vor Ort ein Bild von den Hochwasserereignissen gemacht hatte, forderte er in einer Parlamentarischen Anfrage die Landesregierung auf, sich dem Hochwasserschutz in Korb anzunehmen. Die Antwort von CDU-Umweltministerin Tanja Gönner wertet Gall als „ungenügend“ und als weiteren Beleg für „schwere Versäumnisse im Hochwasserschutz seitens des Landes“.

„Das Land sagt: die Stadt Möckmühl ist für die Planung zuständig und ohne Planung gibt es keine Zuschüsse“, fasst Reinhold Gall die Antwort der Umweltministerin zusammen. „Allerdings sind der Stadt die Hände gebunden, weil die Hochwassergefahrenkarten für die Jagst und ihr Einzugsgebiet erst im Jahr 2009 vorliegen.“

Reinhold Gall fordert nun das Land auf, die Erstellung der Hochwassergefahrenkarten zu beschleunigen und die Planungen für konkrete Schutzmaßnahmen parallel zu betreiben, im Zweifel vor anderen Gebieten fertig zu stellen, weil hier das Hochwasserproblem „besonders eklatant“ sei.

„Niemand ist geholfen, wenn bei diesem wichtigen Thema „Schwarzer Peter“ gespielt wird, stellt der SPD-Abgeordnete klar. „Jedes Hochwasserereignis, das durch schnellere Planung verhindert werden kann, stellt für die Bürger in Korb eine finanzielle und mentale Entlastung dar.“

 

Homepage Reinhold Gall MdL

Katja Mast Unsere Frau in Berlin

 

Jetzt Mitglied werden

 

Shariff

 

WebsoziInfo-News

07.06.2026 19:19 Christos Pantazis zur Reform der Pflegeversicherung
Stabilisierung der Pflegeversicherung muss solidarisch sein Ohne fairen Ausgleich zwischen sozialer und privater Pflegeversicherung bleibt die Finanzkrise der Pflege ungelöst. „Der Entwurf enthält wichtige Ansätze zur Verbesserung der Versorgung pflegebedürftiger Menschen. Die stärkere Ausrichtung auf Prävention und Rehabilitation, die Unterstützung pflegender Angehöriger sowie Maßnahmen zur Entbürokratisierung gehen grundsätzlich in die richtige Richtung. Die zentrale Antwort… Christos Pantazis zur Reform der Pflegeversicherung weiterlesen

03.05.2026 15:23 Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit
Tag der Pressefreiheit: Wir schützen Journalist:innen und stärken die Medienvielfalt. Martin Rabanus, kultur- und medienpolitischer Sprecher: Am Tag der Pressefreiheit zeichnet sich eine desolate Entwicklung für Journalist:innen weltweit ab. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert deshalb konsequenten Schutz und eine Digitalsteuer, die den Medienstandort Deutschland und Europa sichert. „Am Tag der Pressefreiheit geht es um mehr als um… Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit weiterlesen

01.05.2026 15:23 Armand Zorn zum Tankrabatt
Wir entlasten schnell und spürbar Über die befristete Senkung der Energiesteuer ist es möglich, sehr schnell jene spürbar zu unterstützen, die es dringend brauchen. Jetzt kommt es darauf an, dass die Mineralölkonzerne die Steuersenkung an die Verbraucher:innen weitergeben und die Preise entsprechend senken. Mit der weiteren Schärfung des Kartellrechts muss rasch der dritte Teil unseres… Armand Zorn zum Tankrabatt weiterlesen

27.04.2026 15:26 Zum Tag der Arbeit: SPD-Spitze an der Seite der Gewerkschaften
Die SPD ruft zur Teilnahme an den diesjährigen Kundgebungen des DGB zum Tag der Arbeit am 1. Mai auf. Ganz im Sinne des diesjährigen Mottos „#GEMA1NSAM – Für gute Arbeit“ kämpft die SPD an der Seite der Gewerkschaften für eine Entlastung der Beschäftigten und eine sichere Rente, für mehr Tarifbindung, einen höheren Mindestlohn und eine… Zum Tag der Arbeit: SPD-Spitze an der Seite der Gewerkschaften weiterlesen

30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung.  Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de