SPD Illingen / Schützingen

 

Schwarz-Gelbe Atompolitik vollständig gescheitert

Veröffentlicht in Kreisverband

Resolution des SPD-Kreisverbandes Enzkreis

I. Rot-grüne Energiewende setzt sich durch!

Die Atompolitik von CDU/CSU und FDP ist vollständig gescheitert. Unter dem Eindruck der atomaren Katastrophe in Japan und nach dem Verlust der Regierungsmehrheit in Baden-Württemberg, vollzieht die schwarz-gelbe Bundesregierung eine totale Kehrtwende in der Atompolitik. Die nun vorgelegten Beschlüsse, mit dem Ziel, einen Ausstieg aus der Kernenergie bis zum Jahr 2022 zu realisieren, sind einzig und allein aktuellen Umfragen, denn planvollem und nachhaltigem politischem Handeln geschuldet.

Noch im letzten Herbst war Schwarz-Gelb vor der Atomlobby eingeknickt und hatte längere Atomlaufzeiten beschlossen und dies, obwohl die Atomindustrie damals den Vertrag zum Ausstieg aus der Kernenergie mit verhandelt und unterschrieben hat. Auch das Fehlen eines Endlagers für den anfallenden Atommüll ignorierte die Bundesregierung.

Ebenso redete diese den Ausbau erneuerbarer Energien, den sie jetzt fördern will, schlecht. Auch wenn Merkel, Seehofer und Rösler es nicht zugeben: Ihre Wende ist das Eingeständnis eines vollständigen Versagens in der Energiepolitik und eine nachträgliche Bestätigung der Politik der rot-grünen Bundesregierung unter Bundeskanzler Gerhard Schröder. Dies alles ist ein weiterer Beweis für die Konzeptions- und Verantwortungslosigkeit dieser Regierung, die nur noch Umfragen hinterher hechelt, statt planvoll und umsichtig zu handeln.

Die von der Bundesregierung nach der Katastrophe von Fukushima hastig einberufene Ethikkommission hat zentrale, seit 25 Jahren bestehende Forderungen der SPD bestätigt:

1. Die sieben ältesten Atomkraftwerke sowie das besonders störanfällige AKW Krümmel müssen dauerhaft stillgelegt werden.
2. Der vollständige Ausstieg aus der Atomenergie kann in weniger als zehn Jahren vollzogen werden.
3. Für alle deutschen Atomkraftwerke sind verbindliche Abschaltdaten ohne Hintertüren erforderlich, um so den Ausstieg unumkehrbar zu machen und Planungs- und Investitionssicherheit für die Energiewende zu schaffen.
4. Mit dem endgültigen Atomausstieg bis 2022 liegen Union und FDP nah bei unseren Vorstellungen. Dass die Bundeskanzlerin sich auf einen schrittweisen Ausstieg mit festen Abschaltdaten für jedes Atomkraftwerk festgelegt hat, ist einzig und allein auf Druck der SPD und der SPD-geführten Bundesländer geschehen.

II. Der Ausstieg muss für alle bezahlbar bleiben!

Gleichzeitig mit dem Ausstieg aus der Atomkraft muss der Einstieg in erneuerbare Energien gestaltet werden. Für die SPD im Enzkreis ist es dabei wichtig, dass bei der Energiewende alle mitgenommen werden. Das heißt konkret: Die Energieversorgung muss bezahlbar bleiben. Dies gilt vor allem für die privaten Verbraucher, aber auch für das Handwerk und den Mittelstand sowie für energieintensive Industriezweige wie die Stahl-, Zement- oder Chemieindustrie. Gerade diese Branchen sichern Arbeitsplätze in Deutschland und werden für die Energiewende gebraucht: Ohne die Stahl- und Kunststoffindustrie entsteht kein Windrad, ohne eine wettbewerbsfähige Automobilindustrie entsteht kein schadstoffarmes Auto.

 

Homepage SPD Enzkreis/Pforzheim

Katja Mast Unsere Frau in Berlin

 

Jetzt Mitglied werden

 

Shariff

 

WebsoziInfo-News

07.06.2026 19:19 Christos Pantazis zur Reform der Pflegeversicherung
Stabilisierung der Pflegeversicherung muss solidarisch sein Ohne fairen Ausgleich zwischen sozialer und privater Pflegeversicherung bleibt die Finanzkrise der Pflege ungelöst. „Der Entwurf enthält wichtige Ansätze zur Verbesserung der Versorgung pflegebedürftiger Menschen. Die stärkere Ausrichtung auf Prävention und Rehabilitation, die Unterstützung pflegender Angehöriger sowie Maßnahmen zur Entbürokratisierung gehen grundsätzlich in die richtige Richtung. Die zentrale Antwort… Christos Pantazis zur Reform der Pflegeversicherung weiterlesen

03.05.2026 15:23 Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit
Tag der Pressefreiheit: Wir schützen Journalist:innen und stärken die Medienvielfalt. Martin Rabanus, kultur- und medienpolitischer Sprecher: Am Tag der Pressefreiheit zeichnet sich eine desolate Entwicklung für Journalist:innen weltweit ab. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert deshalb konsequenten Schutz und eine Digitalsteuer, die den Medienstandort Deutschland und Europa sichert. „Am Tag der Pressefreiheit geht es um mehr als um… Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit weiterlesen

01.05.2026 15:23 Armand Zorn zum Tankrabatt
Wir entlasten schnell und spürbar Über die befristete Senkung der Energiesteuer ist es möglich, sehr schnell jene spürbar zu unterstützen, die es dringend brauchen. Jetzt kommt es darauf an, dass die Mineralölkonzerne die Steuersenkung an die Verbraucher:innen weitergeben und die Preise entsprechend senken. Mit der weiteren Schärfung des Kartellrechts muss rasch der dritte Teil unseres… Armand Zorn zum Tankrabatt weiterlesen

27.04.2026 15:26 Zum Tag der Arbeit: SPD-Spitze an der Seite der Gewerkschaften
Die SPD ruft zur Teilnahme an den diesjährigen Kundgebungen des DGB zum Tag der Arbeit am 1. Mai auf. Ganz im Sinne des diesjährigen Mottos „#GEMA1NSAM – Für gute Arbeit“ kämpft die SPD an der Seite der Gewerkschaften für eine Entlastung der Beschäftigten und eine sichere Rente, für mehr Tarifbindung, einen höheren Mindestlohn und eine… Zum Tag der Arbeit: SPD-Spitze an der Seite der Gewerkschaften weiterlesen

30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung.  Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de