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Zukunft der Automobilindustrie - Mast: "Thema hat für Region oberste Priorität"

Veröffentlicht in Wahlkreis

Katja Mast stellt sich hinter die Pläne von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz zur Zukunft der Automobilindustrie. "Für Pforzheim und den Enzkreis hat dieses Thema oberste Priorität. Das sind wir den Menschen, die sich tagtäglich für die Autoindustrie ins Zeug legen, schuldig. Egal ob sie bei den zahlreichen Zulieferern in Pforzheim und dem Enzkreis arbeiten, oder in die Werke von Daimler und Porsche pendeln", so Mast.

Es gehe um Arbeitsplätze, Umwelt-, Klima- und Verbraucherschutz und die Zukunft unserer ganzen Schlüsselindustrie, so die SPD-Bundestagsabgeordnete.

"Es kann doch nicht sein, dass man sich beispielsweise einen Diesel kauft und nicht mehr weiß, ob, wo und wann man diesen noch fahren darf. Oder sich die Menschen um ihre Jobs und ihre Gesundheit Sorgen machen müssen", so Mast. Sie könne die Unsicherheit, die ihr im täglichen Gespräch begegne, sehr gut nachvollziehen, betont die Arbeitsmarktexpertin der SPD-Bundestagsfraktion.

Klar sei für sie auch, dass die Hersteller die Maßnahmen - Software-Updates, Umtauschprämien und Unterstützung von Städten mit besonders hoher Luftverschmutzung - bezahlen müssten. Gut fände Mast zudem, wenn die Manager der Autokonzerne auch durch einen Verzicht auf Boni ein Zeichen der Solidarität setzen.

Es seien in den letzten Wochen bei den Autoherstellern Fehler passiert, die es jetzt sehr schnell zu korrigieren gelte. Auch die Abgaskontrollen müssten klar und deutlich die Realität widerspiegeln, so Mast.

"Wir müssen in die Zukunft schauen. Genau dazu hat Martin Schulz sehr gute Vorschläge vorgelegt. Ich bin mir sicher, dass diese auch für den Wirtschaftsstandort Pforzheim/Enzkreis viele spannende Perspektiven bieten", sagt Mast.

Schulz schlägt in einem 5-Punkte-Plan unter anderem eine Reihe an Sofortmaßnahmen, eine bessere Aufsicht und mehr Weiterbildungsmöglichkeiten für Beschäftigte vor. Den 5-Punkte-Plan finden sie unter www.spd.de

 

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