SPD Illingen / Schützingen

 

Wo Frauen arbeiten gehen können, gibt es mehr Kinder und mehr Wohlstand

Veröffentlicht in Veranstaltungen


Gast Gisala Erler und Gastgeber

Gisela Erler plädiert auf SPD-Neujahrsempfang am 25.01.2008 für familienfreundliche Politik

„Pisa ist dort besser, wo mehr Frauen arbeiten“, so Gisela Erler, Gründerin des bundesweit tätigen Unternehmens „Familienservice“ beim SPD-Neujahrsempfang im Bürgerhaus Buckenberg-Haidach.

Für Gisela Erler liegt es ebenso wie für die SPD-Bundestagsabgeordnete für die Menschen aus Pforzheim und dem Enzkreis Katja Mast auf der Hand, dass „jeder auf dem Arbeitsmarkt gebraucht wird - ob jung oder alt, Mann oder Frau - auch im Hinblick auf den Fachkräftemangel“, so Katja Mast in ihrem Grußwort. Gisela Erler nahm diese Aussage der SPD-Abgeordneten in ihrem Vortrag auf: Geburtenrate und Wirtschaftswachstum seien dort höher, wo Frauen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Bestes Beispiel dafür sind die skandinavischen Länder.
Der Grund für die sinkende Geburtenrate ist allerdings nicht darauf zurückzuführen, dass Akademikerinnen keine Kinder wollen. Diese Gruppe sei verschwindend gering. Vielmehr sei dies noch immer ein Problem der Kinderbetreuung. Zudem werden Frauen mit steigender Ausbildung auch in ihrer Partnerwahl anspruchsvoller. „Die Frauen wollen nicht mehr abwärts heiraten - weder jünger noch dümmer“, diese Aussage von Gisela Erler kommentierten die rund 200 Teilenehmer mit amüsiertem Schmunzeln über die lebendigen und lebensnahen Ausführungen.
Zudem nimmt der komplexe Prozess von Studienentscheidung, Jobentscheidung, Praktika und Partnerwahl heute bis zu zehn Jahren mehr in Anspruch als in früheren Jahren.
Die rund 350 Unternehmen, die Gisela Erler mit ihrem „Familienservice“ anfragen, haben erkannt: Angestellte arbeiten effektiver, wenn familiäre Angelegenheiten organisiert sind. Deshalb holen sie sich bei Gisela Erler für ihre Angestellten Rat z.B. bei der Verschuldung von Familien, der flexiblen Kinderbetreuung oder der Pflege von Angehörigen. Der „Familienservice“ hat damit in eine Marktlücke getroffen, denn die Balance von Arbeit und Leben wird immer wichtiger. Eine gute Balance kann aber nur erreicht werden, wenn die Kinderbetreuung stimmt – auch der unter dreijährigen. Es gibt noch viel zu tun. „Die Politik muss Rahmenbedingungen schaffen um einem weiteren Einbruch der Geburtenraten entgegenzuwirken“, rät Gisela Erler in ihrem Vortrag.
Die Tochter von Fritz und Käthe Erler war mit ihren Eltern 1954 nach Pforzheim gekommen und verließ die Stadt zum studieren. Eingeladen wurde sie von Katja Mast, Bundestagsabgeordnete für die Menschen aus Pforzheim und dem Enzkreis, sowie den beiden SPD-Kreisvorsitzenden Thomas Knapp und Ralf Fuhrmann sowie den SPD-Fraktionen aus Kreistag und Stadtrat.

Musikalisch wurde der Abend von Lu Thomé, Fabian Ühle und Michael Rettig sowie den jungen Sängern des Bürgerhauses Buckenberg-Haidach des Musicals „Verehrte Werte“ untermalt, die unter der Leitung der Neuenbürgerin Barbara Baron-Cippold ihr selbst geschriebenes Musical einproben.

Nach dieser wohl gelungenen Veranstaltung zeigte sich der Kreisvorstand Enzkreis sehr verwundert über den Bericht in der Ausgabe der Pforzheimer Zeitung vom 29.01.2008. Insbesondere wurde die Überschrift als irreführend, ja übelwollend, empfunden.
(Siehe oben!)

 

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