SPD Illingen / Schützingen

 

Weihnachtsbrief 2011

Veröffentlicht in MdB und MdL


Bildquelle: photocase.com // knallgruen

Liebe Genossinnen und Genossen,
liebe Freundinnen und Freunde,
sehr geehrte Damen und Herren,

für gewöhnlich beginnt man Weihnachtsbriefe mit der Feststellung, wie ereignisreich, herausfordernd oder voll von Veränderungen das zu Ende gehende Jahr gewesen ist. Heute, am Ende des Jahres 2011, kann ich alle drei Aussagen aus vollem Herzen unterschreiben. 2011 war politisch und auch für mich persönlich ein Jahr, das an Intensität und Spannung kaum zu überbieten ist.

Begonnen hat es mit einem engagierten Wahlkampf, einer kleinen politischen Sensation am 27. März und der Regierungsbildung, an deren Ende nicht nur die erste grün-rote Landesregierung der Geschichte stand, sondern auch mein Einzug ins Innenministerium. Es folgte eine ordentliche Startphase der Regierung Kretschmann, Ende November die erste Volksabstimmung im Bundesland Baden-Württemberg über den Finanzanteil des Landes bei Stuttgart 21 und aktuell nehmen uns die Beratungen über den nächsten Landeshaushalt voll in Anspruch.

Dass ich mich in mein neues Aufgabengebiet gut einarbeiten konnte, hat mehrere Gründe. Zum einen war ich bereits für die SPD-Landtagsfraktion intensiv mit allen innenpolitischen Themen befasst. Zum anderen wurde ich von Anfang an wirklich gut von meinem Team in Stuttgart und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Ministeriums unterstützt. Das ist nicht selbstverständlich und erfüllt mich mit Dankbarkeit.

Gleiches gilt für mein Abgeordnetenbüro in Heilbronn, das seit November als Bürogemeinschaft mit meinem Kollegen Rainer Hinderer in der Heilbronner Wilhelmstraße angesiedelt ist. Das neue Team hat sich gut eingefunden und ist ein verlässlicher und kompetenter Ansprechpartner für die Belange vor Ort.

Das Jahr 2012 bringt einige Herausforderungen mit sich. Auf Landesebene muss uns der Spagat zwischen einer disziplinierten Haushaltspolitik und einer besseren und verlässlichen Ausstattung der Polizei gelingen. Wir müssen unsere Ideen zur Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an politischen Entscheidungen nicht nur in Gesetze gießen, sondern auch bei jenen, die noch skeptisch sind, um Zustimmung werben. Und wir werden gemeinsam mit der kommunalen Ebene überlegen, wie wir kommunale Handlungsspielräume erweitern und die Zusammenarbeit der einzelnen Verwaltungsebenen optimieren können.

Was unsere Raumschaft angeht, gilt es den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Wir können stolz sein auf ein attraktives Lebens- und Arbeitsumfeld, auf viele Betriebe und Unternehmen, die den Menschen Lohn und Brot bieten, und auf engagierte, fleißige und freundliche Menschen. Das Land unterstützt den Erhalt und Ausbau unserer Infrastruktur mit vielen Millionen Euro, beispielsweise bei den Neubauten der SLK-Kliniken oder beim Ausbau der Kinderbetreuung. Ich hoffe, dass es uns auch in anderen Bereichen gelingen wird, berechtigte Forderungen zum Beispiel im Straßenbau zeitnah durchzusetzen. Ingo Rust, Rainer Hinderer und ich bilden dabei ein starkes Team, dem möglicherweise nicht alles gelingen, das sich für die Anliegen der Raumschaft jedoch stets mit großem Engagement und Nachdruck einsetzen wird.

Ich möchte die Gelegenheit nutzen und mich bei allen bedanken, die mich in diesem Jahr begleitet oder meinen Weg verfolgt haben. Seien es die vielen SPD-Mitglieder und Jusos, die mit mir und für mich Wahlkampf gemacht haben, sowie Familie, Freunde und Bekannte, die mich dabei unterstützt haben. Bedanken möchte ich mich auch bei allen Gesprächspartnern aus Politik, Wirtschaft, den Sozialverbänden, den Kirchen, der Kultur und natürlich und aus den mir besonders nahestehenden Einrichtungen der Polizei, der Feuerwehr und anderer Rettungs- und Katastrophenschutzorganisationen.

Ich freue mich, auch im Jahr 2012 auf diese konstruktive Begleitung und den einen oder anderen Ratschlag zählen zu können. Denn ich will es weiterhin mit Laotse halten, der schon im sechsten Jahrhundert vor Christus gesagt hat: „Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, treibt man zurück.“

In diesem Sinne grüße ich Sie und Euch alle sehr herzlich, wünsche besinnliche und ruhige Weihnachtstage, ein schönes Silvesterfest und für das kommende Jahr Gesundheit, Zufriedenheit und Wohlergehen.

Herzliche Grüße

Reinhold Gall MdL

PS: Wie auch im vergangenen Jahr verzichte ich auf Weihnachtskarten und spende einen Betrag an die Aktion „Menschen in Not“.

 

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