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Verkehrsprojekte in der Region | Mast hakt bei Landesverkehrsminister Hermann nach

Veröffentlicht in Wahlkreis

Katja Mast hat sich bei Landesverkehrsminister Winfried Hermann nach dem aktuellen Stand der Straßenbauprojekte in der Region erkundigt. Die SPD-Bundestagsabgeordnete wollte von Hermann wissen, wie sich aus Sicht der Landesregierung die zeitliche Abfolge darstellt und ob Maßnahmen früher begonnen wurden.

„Zunächst kann ich Ihnen mitteilen, dass alle Straßenbauprojekte an Bundesfernstraßen (…) planmäßig umgesetzt werden. (…) Eine zeitliche Überschneidung der beiden Baumaßnahmen ‚A8, FDE Friolzheim‘ und ‚B 10 Mühlacker‘ wurde in der Bewertung nicht als kritisch eingestuft“, heißt es in der Antwort des Ministerialdirektors Dr. Uwe Dahl in Vertretung des Ministers an Mast. Dem Schreiben liegt eine Tabelle bei, die weitere Details wie Baulänge, Baukosten und Bauzeiten für die einzelnen Projekte nennt. „Für uns ist eine tragfähige und belastbare Verkehrsinfrastruktur unverzichtbar.

Deshalb werde ich auch nicht nachlassen, mich darum als Bundestagsabgeordnete zu kümmern“, so Mast. Es gelte wo immer möglich, Stau, unverhältnismäßige Lärmbelastungen und Einschränkungen für die Pendlerinnen und Pendler zu vermeiden. Deshalb wollte Mast ferner von Hermann wissen, wie die von ihm im Juli vorgestellte Beschleunigung von Bauarbeiten konkret aussehen soll.

„Die Abwicklung von Bauarbeiten im Zuge von Erhaltungsmaßnahmen innerhalb hoch belasteter und besonders stauanfälliger Streckenabschnitte von Autobahnen und zweibahnigen Bundesstraßen soll ab 2019 verstärkt als 24 h-Baustellen erfolgen, sofern dies mit den Randbedingungen (z.B. Lärmschutz naheliegender Wohnbebauung) vereinbar ist“, so das Ministerium in seiner Antwort an Mast. Ausgenommen seien Neu- und Ausbaumaßnahmen wie beispielsweise der Ausbau der A8 im Enztal, so Dahl. „Hier stünde die naheliegende Wohnbebauung einem 24-h-Betrieb der Baustelle sowieso entgegen“.

 

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