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Stoch will praktikable Lösung für Verkehrserziehung

Veröffentlicht in Wahlkreis

Der Heidenheimer SPD-Landtagsabgeordnete und Fraktionschef im Stuttgarter Landtag Andreas Stoch wandte sich mit Schreiben an Innenminister Strobl und Kultusministerin Eisenmann, in denen er sich für eine für die Kreiskommunen praktikable Lösung in der Radfahrausbildung bei der schulischen Verkehrserziehung einsetzt.

Im Landkreis Heidenheim wurde in den letzten Jahrzehnten der praktische Teil der Radfahrausbildung in den Schulen in guter Kooperation mit der Jugendverkehrsschule der Kreisverkehrswacht dezentral auf 18 Schulungsplätzen erfolgreich und reibungslos durchgeführt. Dies ging auch aus der Antwort aus dem Innenministerium auf eine Kleine Anfrage Stochs vom Juli dieses Jahres hervor. Danach erhielten alle Schülerinnen und Schüler der Grundschul- und Förderklassen im Landkreis im vergangenen Schuljahr die praktische Radfahrausbildung.

Mit der Änderung der Verwaltungsvorschrift von Innen- und Kultusministerium zur Radfahrausbildung vom August soll die Qualität der Radfahrausbildung an den baden-württembergischen Schulen trotz Personalmangels bei der Polizei weiter gewährleistet bleiben. Nach Information des zuständigen Polizeipräsidiums Ulm ist eine Zentralisierung der Radfahrausbildung im Landkreis Heidenheim vorgesehen, um diese professioneller und ressourcenschonender zu gestalten. Alle Schulen müssten demnach zum zentralen Verkehrsübungsplatz nach Heidenheim kommen.

Stoch hält das bei der Personalknappheit bei der Polizei durchaus für nachvollziehbar, sieht aber in der Umsetzung durch die Schulen und die kommunalen Träger große Schwierigkeiten. „Gerade für die Schulen in den kleineren und abgelegenen Kommunen ist das logistisch und zeitlich kaum zu bewältigen“, teilt Stoch den zuständigen Ministern mit. Der Transport der Schülerinnen und Schüler zum Verkehrsübungsplatz in Heidenheim sei mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr aufwändig und zeitintensiv, meist auch gar nicht zu bewerkstelligen. Die Bürgermeister der betroffenen Kommunen leisteten hier zum Teil starken Widerstand und forderten für ihre Schulen praktikable Lösungen. Denkbar wäre für sie nach die Einschränkung auf drei bis vier, möglichst gut auf die Fläche des Landkreises verteilte Schulungsplätze statt auf einen einzigen.

Als Landtagsabgeordneter unterstützt Stoch die betroffenen Bürgermeister und bittet Kultusministerin Eisenmann und Innenminister Strobl, weiterhin eine dezentrale Lösung für die praktische Radfahrausbildung im Landkreis Heidenheim zu ermöglichen. Damit könne gewährleistet werden, dass auch zukünftig alle Schülerinnen und Schüler eine hinlängliche Verkehrserziehung erhalten, ohne dabei zu viel wertvolle Zeit, die für den Unterricht genutzt werden könnte, zu verlieren. „Die bestmögliche Ausnutzung der vorhandenen Zeit- und Personalressourcen an unseren Grund- und Förderschulen muss doch in unser aller Interesse liegen“, unterstreicht Stoch seine Bitte. „Außerdem stehen Aufwand und Kosten beim Transport der vielen Schülerinnen und Schüler in keinem Verhältnis zur früheren Regelung, bei der meist nur zwei Polizisten zu den jeweiligen Schulungsplätzen fuhren“, so Stoch weiter. Außerdem sei die Frage der Kostenübernahme für den Schülertransport in der Verwaltungsvorschrift nicht geklärt. Nach dem Konnektivitätsprinzip müsste das Land die anfallenden Mehrkosten tragen.

 

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