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Stoch will Ende der Pannenserien und Entschädigung der Brenzbahnkunden

Veröffentlicht in Pressemitteilungen

Der Heidenheimer SPD-Landtagsabgeordnete und Fraktionschef im Stuttgarter Landtag, Andreas Stoch, hat sich erneut in einem Schreiben an Verkehrsminister Winfried Hermann gewandt und fordert endlich ein Ende der Pannenserien auf der Brenzbahn und eine finanzielle Entschädigung der Bahnkunden.

„Schon seit geraumer Zeit kommt es immer wieder zu massiven Problemen auf der Brenzbahn zwischen Ulm und Aalen, die zu Unverständnis und großer Verärgerung bei den Fahrgästen führen“, schreibt Stoch in seinem Brief an den Minister. „Als örtlichen Landtagsabgeordneten erreichen mich immer wieder Beschwerdeschreiben, welche sich gerade in der letzten Zeit häufen und auch im Ton zunehmend verschärfen.“ Der darin von den Absendern übermittelte Unmut, ja geradezu Zorn, über das Chaos auf der Brenzbahn habe inzwischen ein nicht zu unterschätzendes Ausmaß angenommen. Viele Fahrgäste, vor allem Berufspendler und Schüler, die auf die Bahn angewiesen sind, fühlten sich hilflos der Willkür der Bahn ausgeliefert, so Stoch.

In den letzten drei Jahren habe Stoch den Verkehrsminister bereits mehrfach in dieser Angelegenheit angeschrieben und eindringlich gebeten, die Missstände auf der Brenzbahn einzustellen oder zumindest auf ein hinnehmbares Maß zu verringern. Ebenso habe er sich bereits mehrfach an den für Baden-Württemberg zuständigen Konzernbevollmächtigten der DB Regio gewandt und Gespräche geführt. Eine Verbesserung trat, wenn überhaupt, nur kurzfristig ein.

„Es kann und darf nicht im Sinn der Landesregierung sein, dass sich angestammte Bahnkunden aufgrund mangelnder Qualität vom öffentlichen Personenschienennahverkehr abwenden und wieder auf das Auto umsteigen“, mahnt Stoch. „Ziel eines modernen Mobilitätskonzepts, wie Sie es propagieren, muss doch sein, die Menschen von der Straße in den ÖPNV zu bekommen und nicht umgekehrt.“ Dazu bedürfe es aber eines attraktiven oder zumindest verlässlichen Angebots.

Auch hält Stoch es durchaus für angemessen, dass die Bahnkunden für die vielen Verspätungen und Zugausfälle auf der Brenzbahn finanziell entschädigt werden. Die Bahn habe elf Millionen Euro Strafzahlungen an das Land Baden-Württemberg geleistet, davon sollte zumindest ein Teil an die geprellten Kunden weitergegeben werden. „Schließlich sind es die Bahnnutzer, denen hier Leistungen vorenthalten werden, für die sie bezahlt haben.“

 

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