SPD Illingen / Schützingen

 

Stoch fordert konkrete Aussagen zu Bahnsteighöhe auf der Brenzbahn

Veröffentlicht in Aus dem Parteileben


Anfang des Jahres testete der Kreisseniorenrat mit Andreas Stoch die Barrierefreiheit auf der Brenzbahn

Aufgrund der von der Bahn angekündigten Einheitshöhe von 76 cm für alle Bahnsteige wandte sich Andreas Stoch als örtlicher Landtagsabgeordneter mit einem Schreiben an den Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn in Baden-Württemberg, Sven Hantel, und wies ausdrücklich darauf hin, dass bei der anstehenden Sanierung der Bahnhöfe der Brenzbahn, insbesondere des Heidenheimer Bahnhofs, Barrierefreiheit oberste Priorität haben muss.

„Zum einen wird unsere Gesellschaft immer älter und die Menschen sind, um auch im Alter mobil bleiben zu können, dringend auf Barrierefreiheit angewiesen. Gleichzeitig setzt auch der Anspruch auf Inklusion, also der Anspruch von Menschen mit Behinderung auf vollumfängliche Teilhabe, barrierefreien Zugang voraus“, so Stoch. Für sehr beunruhigend hält der Abgeordnete daher die Meldungen zur geplanten einheitlichen Bahnsteighöhe von 76 cm.

Das wurde Stoch auch zuletzt bei einem Gespräch mit dem Kreisseniorenrat Heidenheim mehr als deutlich. Deswegen bittet der Abgeordnete gemeinsam mit dem Kreisseniorenrat den DB-Bevollmächtigten zu einem Gespräch, in dem dieser darstellen soll, wie der Anspruch auf Barrierefreiheit auf der Brenzbahn umgesetzt wird. Stoch dankte Hantel in seinem Schreiben für bereits getroffene Klarstellung gegenüber der Heidenheimer Zeitung (Bericht vom 28.10.2017), dennoch hält er ein persönliches Gespräch geeignet, um den im Landkreis Heidenheim lebenden Seniorinnen und Senioren die Zuversicht zu geben, dass ihre Interessen bei den weiteren Baumaßnahmen von der Deutschen Bahn berücksichtigt werden.

Das Thema der unterschiedlichen Bahnsteighöhen hat auch im Stuttgarter Landtag für viel Aufruhr gesorgt. So hat die SPD-Fraktion einen entsprechenden Antrag dazu eingebracht, dessen Beantwortung in den nächsten Wochen erwartet wird. Im Rahmen einer Regierungsbefragung sicherte Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) zu, sich auf der Verkehrsministerkonferenz gegen die Pläne der Bahn auszusprechen. Diese seien nicht akzeptabel und würden die anvisierte Barrierefreiheit im Schienenverkehr um Jahrzehnte verzögern.

 

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