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Sport trifft Politik - Andreas Stoch zu Gast beim Sportkreis Heidenheim

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Andreas Stoch vor den Vertretern der Sportverein im Landkreis

Auf Einladung des Sportkreises Heidenheim war der SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Stoch zu Gast bei rund 30 Vertretern von Sportvereinen aus dem gesamten Landkreis Heidenheim.

Klaus-Dieter Marx, Präsident  des Sportkreises Heidenheim, betonte in der Begrüßung, dass die ehrenamtlich Tätigen viele Fragen, Anregungen und Wünsche rund um den Sport hätten. Die Gesprächsrunde mit dem landtagsabgeordneten und gleichzeitig Minister für Kultus, Jugend und Sport sei eine ausgezeichnete Gelegenheit, diese Anliegen im direkten Dialog zu diskutieren. Anderas Stoch zeigte sich erfreut, dass er als passionierter Sportler in dem geladenen Kreis aus Sportaktiven die Position des Landes Baden-Württemberg vertreten dürfe. Gerne werde er auch Anregungen aufgreifen und in das politische Geschäft einbringen. Er bedankte sich zunächst für das große Engagement der vielen in den Sportvereinen tätigen Menschen.

Er verkenne gleichzeitig aber auch nicht, dass insbesondere die demografische Entwicklung die Vereine, insbesondere die Sportvereine, vor große Herausforderungen stelle. Unter anderem belasteten auch die finanziellen Rahmenbedingungen die Vereine und er versuche, im politischen Raum dafür zu sorgen, dass keine Kürzungen in der Sportförderung vorgenommen würden. Der zur Verlängerung anstehende Solidarpakt Sport nach dem Jahr 2016 sollte, wenn möglich eine angemessene Steigerung der Sportförderung enthalten. Dafür sprächen vor allem auch gesundheitspolitische Aspekte, denn jüngste Untersuchungen haben belegt, dass sich nur noch 30 Prozent aller Kinder ausreichend bewegen.

Hinsichtlich der demografischen Auswirkungen sei ebenfalls klar erkennbar, dass immer weniger Kinder und Jugendliche in die Vereine finden. Stoch sieht dabei große Chancen für die Vereine, im Rahmen der geplanten Einführung der Ganztagesschule bei Grundschulen wieder mehr Kinder zu erreichen und für Sport und Bewegung zu begeistern.

Die Landesregierung plane in einem zukunftsweisenden Konzept eine deutliche höhere Entschädigung für Übungsleiter an die Vereine zu zahlen, welche in dem Ganztageskonzept der Grundschule Vereinsleistungen erbringen. Mit den Spitzenverbänden des Sports und der Kommunen habe man bereits eine Kooperationsvereinbarung in Bearbeitung, die in den nächsten Wochen abgeschlossen werden könne. Darüber hinaus werde es ausführliche Handlungsempfehlungen für die Vereine geben, um sich rechtzeitig und gründlich auf entsprechende Beteiligungsmöglichkeiten einzustellen.

Seites der Vereinsvertreter wurde dieses Thema sehr ausführlich diskutiert und insgesamt als eine gute Chance für die Vereine bezeichnet. Wichtig sei jedoch, dass insbesondere auch in kleineren Gemeinden diese Beteiligungsmöglichkeiten besthen sollten. Fernermüssten den Vereinen Hilfestellung bei rechtlichen und steuerlichen Fragen ggegeben werden. Dies werde, so Klaus-Dieter Marx, von den Sportverbänden gewährleistet.

Beide Seiten zeigten sich über das Treffen und den intensiven Austausch zufrieden und wollen diesen fortsetzen.      

 

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