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SPD verlangt Aufschluss über Krebsrisiko an baden-württembergischen AKW-Standorten

Veröffentlicht in Landespolitik


Thomas Knapp MdL

MdL Thomas Knapp: "Die Landesregierung muss sich aktiv an der Ursachenforschung beteiligen."

Thomas Knapp, energiepolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, verlangt von der Landesregierung Auskunft über das Krebsrisiko rund um die drei baden-württembergischen Atomkraftwerke.

In einem Parlamentsantrag will er insbesondere wissen, wie sich die Fallzahlen über die einzelnen AKW-Standorte verteilen. Außerdem müsse das Land mit seinen Forschungseinrichtungen und Universitäten einen Beitrag zur Aufklärung über die Ursachen des erhöhten Leukämie-Risikos leisten. Der Zusammenhang sei so eindeutig, dass reiner Zufall kaum in Frage komme. Die im normalen Betrieb übliche Strahlenemission sei nach allgemeiner Expertenauffassung allerdings ebenso als Ursache auszuschließen.

Knapp: "Die Bevölkerung nicht nur rund um die Kernkraftwerke hat ein Anrecht darauf, schnellstmöglich über die vorhandenen Risiken und Ursachen Bescheid zu wissen. Dabei dürfen die wirtschaftlichen Interessen der Kraftwerksbetreiber keine Rolle spielen."

 

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