SPD Illingen / Schützingen

 

SPD: Rauchwarnmelder gehören in jedes Wohnhaus

Veröffentlicht in Landespolitik


Feuerwehrtag im Leipzig, Juni 2010: Reinhold Gall im Gespräch mit dem Präsidenten des DeutscheN Feuerwehrverbandes

MdL Reinhold Gall: „Verbindliche Regelung rettet Menschenleben“

Die SPD-Landtagsfraktion hat erneut gefordert, die Pflicht zum Einbau von Rauchmeldern in Wohnungen gesetzlich zu verankern. Der innenpolitische Sprecher der Fraktion, Reinhold Gall, hat keinerlei Verständnis für die nach wie vor ablehnende Haltung von Innenminister Rech (CDU): „Die Informations- und Aufklärungskampagnen sind schon längst an ihre Grenzen gestoßen – nur eine gesetzliche Regelung kann den lebensrettenden Einbau von Rauchwarnmeldern sicherstellen. Erfahrungen aus anderen Ländern zeigten, dass auf diesem Wege eine erhebliche Reduzierung von feuerbedingten Todes-fällen erreicht werden kann.

Nach Angaben Galls, selbst seit über 30 Jahren bei der Feuerwehr aktiv, lebt ein schlafender Erwachsener bei Ausbruch eines Feuers durchschnittlich noch sechs Minuten, bevor eine Erstickung durch giftige Gase zum Tode führe. Bei Kindern blieben nur drei Minuten Zeit. „Hier kann jede Minute Leben retten helfen“, so Gall. Aus diesem Grund fordere die SPD-Fraktion seit langem, dass der Einbau von Rauchmeldern in Wohnungen genauso verpflichtend Standard sein müsse wie Brandwände, Brandtüren oder Fluchtwege. Ein entsprechender Antrag im Zuge der Novellierung der Landesbauordnung wurde im letzten Herbst von den Regierungsfraktionen abgelehnt.

In anderen Bundesländern, wie etwa in Rheinland-Pfalz, im Saarland, in Schleswig-Holstein, Hessen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern sei der Einbau von Rauchmeldern längst gesetzlich vorgeschrieben, so Gall.

 

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