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Sicherheitsprobleme in Knittlingen?

Veröffentlicht in MdB und MdL

Thomas Knapp hat sich in einem Brief an den baden-württembergischen Innenminister Heribert Rech gewendet und diesen dazu aufgefordert, die personelle und sachlichen Ausstattung des Polizeipostens Maulbronn zu verbessern. Der dortige Polizeiposten ist neben der Stadt Maulbronn auch für die Stadt Knittlingen und die Gemeinde Sternenfels zuständig. Also für ein Einzugsgebiet von rund 17.000 Menschen.

Mittlerweile verfügt der Polizeiposten nur noch über ein Fahrzeug, da das zweite Fahrzeug ans Revier Mühlacker abgegeben werden musste. Das bedeutet, dass sich jetzt fünf Polizisten ein Auto teilen müssen.

Viele Bürger, aber auch Kommunalpolitiker wie beispielsweise Knittlingens Bürgermeister, sehen darin mögliche Sicherheitsprobleme. Aus der Sicht von Thomas Knapp zu recht. „Denn was passiert“ so der Landtagsabgeordnete, „wenn zwei Beamten mit dem Auto unterwegs sind und es geschieht plötzlich etwas in Knittlingen oder in Sternenfels?“ Thomas Knapp: „Das ist geradezu grotesk. Das ist Sicherheitspolitik nach Kassenlage!“

Laut Auskunft des örtlichen Polizeisprechers kann ein zweites Fahrzeug erst bei einer Personalstärke von sechs Mann angeschafft werden. Thomas Knapp hält dies für „bürokratische Erbsenzählerei“, die nichts mit der Realität zu tun hat und seiner Meinung nach „das Sicherheitsempfinden der Bürger gänzlich außer acht lässt.“ Zu mal diese sich schon jetzt – ebenfalls zu recht – fragen würden, wie man von Seiten der Polizei bei einer Personalausstattung von fünf Polizisten auf der einen und einem Zuständigkeitsbereich von 17.000 Menschen auf der anderen Seite von einer „gute Personalausstattung“ reden kann.

Thomas Knapp hat daher Heribert Rech eindringlich dazu aufgefordert, den Polizeiposten Maulbronn mit mehr Beamten auszustatten und sich darum zu kümmern, dass wieder ein zweites Einsatzfahrzeug nach Maulbronn abgestellt wird.

Timo Steinhilper

 

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