SPD Illingen / Schützingen

 

Regionales Arbeitsmarktgespräch: Austausch mit Experten zu aktuellen Fragen und Zukunftsthemen

Veröffentlicht in Wahlkreis

Auf Initiative von Katja Mast, SPD-Bundestagsabgeordnete für die Menschen aus Pforzheim und dem Enzkreis, hat auch in diesem Jahr wieder ein Austausch zwischen den arbeitsmarktpolitischen Experten der Region stattgefunden. Dieses Mal lud Katja Mast die Teilnehmer in ihr neues Bürgerbüro in die Pforzheimer Jörg-Ratgeb-Str. 23 ein, um dort mit den Arbeitsmarktexperten aus der Region aktuelle und zukünftige Herausforderungen der Arbeitsmarktpolitik zu diskutieren.

Insbesondere die assistierte Ausbildung als Instrument der dualen Ausbildung stand auf der Agenda. Ein wichtiger Punkt dabei war, dass in den Lehrplänen des Landes Baden-Württemberg der bereits angestoßene Kulturwandel in Bezug auf die Verstetigung der Berufsorientierung in den Lehrplänen des Landes weiter vorangetrieben wird, um stärker zu einer systematischen schulischen Berufsorientierung zu kommen. Auch die Gleichwertigkeit von unterschiedlichen Ausbildungsabschlüssen muss stärker verankert werden – so ein Ergebnis des Gesprächs.

Ein zweites wichtiges Thema war die Langzeitarbeitslosigkeit und der Wunsch nach flexibleren Instrumenten, um Jugendliche in Ausbildung und Arbeit zu bringen. „Mir ist der Austausch mit den regionalen Akteuren am Arbeitsmarkt sehr wichtig. Deshalb lade ich regelmäßig dazu ein. Ich will wissen, wie die Unterstützung vor Ort ankommt – sei es bei der assistierte Ausbildung für Menschen, die Begleitung brauchen, sei es seit diesem Jahr beim Mindestlohn, um Menschen in Arbeit zu bringen, von der sie leben können, oder die vielen anderen Hilfestellungen, die wir haben. Das Ziel ist, Arbeit statt Arbeitslosigkeit zu finanzieren“, erklärt Katja Mast, die auch Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion für Arbeit und Soziales ist. Die Menschen brauchen eine sinnvolle Beschäftigung, „und die Politik muss die Voraussetzungen dafür schaffen“, so Mast.

Auch der Spracherwerb von Flüchtlingen als Voraussetzung für den Arbeitsmarktzugang war ein Thema, welches die Experten beim Gespräch diskutierten. „Ich nehme mit: Insgesamt sind wir auf dem richtigen Weg und haben mit dem Mindestlohn und jetzt auch mit der Modernisierung des Vergaberechts die richtigen Stellschrauben angepackt – auch wenn es an der einen oder anderen Stelle noch klemmt. Der Austausch vor Ort ist mir sehr wichtig, deshalb werden wir diesen auf jeden Fall fortführen“, erklärt Katja Mast.

Bei dem Gespräch dabei waren Stephanie Schake (Jobcenter Pforzheim), Katja Kreeb (Geschäftsführerin miteinander leben e.V. und zukünftige Dezernentin des Enzkreises), Jens Mühleisen (Geschäftsführer IHK Nordschwarzwald), Achim Oeder (Stv. Leiter des Jobcenter Enzkreis), Matthias Kremer und Sonja Winter (GBE Pforzheim), Ute Hötzer, (Geschäftsführerin Q-Prints&Service), Frau Malitsch (Ohlebusch-Gruppe), Frau Hudelmeier (DAA), Anton Schlebrowsky (Internationaler Bund) sowie Henry Wiedmann und Ellen Eberle von der SPD-Gemeinderatsfraktion.

 

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