SPD Illingen / Schützingen

 

Regionale Deutschlandplan-Tour: Katja Mast im Dialog mit Unternehmern und Beschäftigten

Veröffentlicht in MdB und MdL

SPD-Bundestagsabgeordnete besucht Arbeitgeber aus Zukunftsbranchen in Pforzheim und dem Enzkreis
Gespräche über Mindestlohn, moderne Umwelt-technologien, Pflege und die Energie-gewinnung der Zukunft

Katja Mast, SPD-Bundestagsabgeordnete für die Menschen aus Pforzheim und dem Enzkreis, zieht eine positive Bilanz ihrer regionalen Deutschlandplan-Tour. Der Deutschlandplan von SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier hat den Anspruch, den Weg hin zur Vollbeschäftigung in den nächsten zehn Jahren aufzuzeigen.

„Mir ist es wichtig zu erfahren, welche Erfahrungen Arbeitgeber der Zukunft hier vor Ort machen und wie wir diese Arbeitsplätze in Pforzheim und dem Enzkreis stärken können“, erklärt Katja Mast.

Drei Tage war die Arbeitsmarktexpertin in Mühlacker, Pforzheim, Wurmberg, Knittlingen und Straubenhardt unterwegs. Gemeinsam mit Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern – darunter der SPD-Kreisvorsitzende des Enzkreises Timo Steinhilper und Pressesprecher Kurt Bickel – hat die Sozialdemokratin mit Unternehmern und Beschäftigten über die Themen Mindestlohn, moderne Umwelttechnologien, Pflege und die Energiegewinnung der Zukunft gesprochen.

Auftakt der Tour war ein öffentliches Fachgespräch im Heim am Hachel in Pforzheim zum Thema Pflege, sowie bei der AOK in Mühlacker. Gemeinsam mit Gesundheitsstaatssekretärin Marion Caspers-Merk diskutierte die Sozialdemokratin mit Alten-pflegern, Bewohnern und zahlreichen interessierten Bürgerinnen und Bürgern über die vor einem Jahr in Kraft getretene Reform der Pflegeversicherung. „Das Gesundheitswesen hat sich in Zeiten der Wirtschaftskrise als Jobmotor bewährt. In den kommenden Jahren können durch den demographischen Wandel tausende neue Arbeitsplätze in der Pflege entstehen. Das ist eine große Chance für Pforzheim und den Enzkreis. Wir müssen aber auch den Beruf der Pflege aufwerten“, betont Katja Mast.

Am Donnerstag besuchte die Bundestagsabgeordnete in Wurmberg das KOMM-IN-Dienstleistungszentrum der Gemeinde.

KimmInn Wurmberg

Dort finden die Bürgerinnen und Bürger zahlreiche Dienstleistungen unter einem Dach. So können sie sich beispielsweise bei der Gemeinde anmelden, ihren Brief aufgeben oder über Stromtarife informieren. Das Konzept wurde mittlerweile mehrfach inner-halb und außerhalb Baden-Württembergs realisiert.

Nächste Station der Tour war die Firma Sita in Knittlingen.

Sita Maulbronn

Die Geschäftsführer Manfred Michalzick und Oliver Grimm stellten der SPD-Bundestagsabgeordneten das vielfältige Engagement des Unternehmens, beispielweise in der Ausbildung junger Menschen, vor. Die Gesprächspartner be-tonten, dass ein flächendeckender gesetz-licher Mindestlohn ein wichtiges Instrument ist, damit Ausschreibungen nicht über Dumpinglöhne entschieden werden. Ein weiterer Schwerpunkt der Gesprächsrunde waren die Umweltaktivitäten des Ent-sorgungsunternehmens. Die Firma legt großen Wert darauf, die natürlichen Ressourcen zu schonen und Abfall fachgerecht zu verwerten und aufzuarbeiten. Dafür wurde unter anderem ein separater Geschäftsbereich Wasser eingerichtet. „Die Förderung hochmoderner Umwelttechno-logien ist ein weiterer Schwerpunkt des Deutschlandplans, denn hier können wir die weltweite Marktführerschaft übernehmen“, so die Bundestagsabgeordnete für die Menschen im Pforzheim und dem Enzkreis.

Zum Abschluss ihrer dreitätigen Deutschlandplan-Tour durch den Wahlkreis schaute Katja Mast im Biomasseheizwerk Straubenhardt hinter die Kulissen.

Biomasse-Kraftwerk Straubenhardt

Seit mehreren Jahren wird in der Anlage umweltschonend Energie mit Hilfe von Hackschnitzeln gewonnen. Das Ziel der SPD sei es, den Ausstieg aus der Atomenergie fortzusetzen und erneuerbare Energien zu fördern. Das Biomasse-Kraftwerk Straubenhardt sei ein sehr gutes Beispiel dafür, wie die Energiewende erreicht werden könne und durch den Anlagenbau entstehen zusätzliche Arbeitsplätze.

 

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