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Nachfrage von Katja Mast beim Land: Baubeginn Westtangente und A8

Veröffentlicht in Wahlkreis

"Die Westtangente kommt bis zur Dietlinger Straße und auch die Baufreigabe der A8-Enztalquerung ist erfolgt - so viel wissen wir. Aber wann kann es wo und wie los gehen? Nach der Baufreigabe brennen viele Fragen unter den Nägeln. Deshalb hat das Regierungspräsidium Karlsruhe vergangene Woche auf meine Initiative hin einen Termin an der Heilbronner Straße angeboten, damit sich die Bürgerinnen und Bürger aus erster Hand informieren können, wann es mit der Westtangente los geht. Dafür danke ich Frau Regierungspräsidentin Kressl herzlich, denn so konnte sich jedermann schnell und unkompliziert informieren", so Katja Mast, SPD-Bundestagsabgeordnete für die Menschen aus Pforzheim und dem Enzkreis.

Bereits beim Vor-Ort-Termin mit dem Regierungspräsidium war zu erfahren, dass mit dem Teilabschnitt zwischen der B 10 und der Landesstraße 562 (Dietlinger Straße) noch im Herbst dieses Jahres begonnen werden kann. Diesen anvisierten Termin bestätigt jetzt auch Gisela Splett, Staatssekretärin im Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg auf Nachfrage von Katja Mast: "Damit nach der nun grundsätzlich erteilten Freigabe durch den Bund möglichst schnell mit dem Bau begonnen werden kann, laufen bereits seit längerer Zeit die Vorbereitungen für eine zeitnahe Ausschreibung erster Bauarbeiten. Für die Querungsbauwerke liegen ausschreibungsreife Unterlagen vor. Ein Baubeginn könnte daher Anfang November 2015 mit den erforderlichen Rodungsarbeiten erfolgen. Anschließend kann die Umfahrungsstrecke am Brückenbauwerk Heilbronner Weg sowie danach mit den Brückenbauarbeiten der Überführung des Heilbronner Weges begonnen werden", so Gisela Splett. Als Bauzeit für diesen Abschnitt rechnet das Ministerium mit rund drei Jahren. Letztendlich würde im Anschluss der Lückenschluss zwischen der L 562 und der B 294 im Enztal mit dem Arlinger-Tunnel erfolgen. "Für diesen Teilabschnitt ist eine Baufreigabe durch den Bund noch nicht erfolgt, hier heißt es für die Region dranbleiben", so Katja Mast.

Bezüglich der A8 ist der Planfeststellungsbeschluss für die 4,8 km lange Enztalquerung am 20. November 2014 ergangen. Nach der Baufreigabe durch den Bund ist es auch hier wichtig, dass der Ausbau zügig voranschreitet und endlich auch das letzte Nadelöhr der A8 beseitigt wird. "Derzeit ist noch eine Klage anhängig, die beim Bundesverwaltungsgericht allerdings immer noch nicht begründet wurde. Das Regierungspräsidium Karlsruhe steht mit dem Kläger in intensiven Verhandlungen, um eine außergerichtliche Lösung zu finden. (…) Eine aufschiebende Wirkung ist aber nur dann gegeben, wenn der Kläger in seiner Anfechtungsklage einen entsprechenden Antrag stellt. Im Fall der A 8 hat der einzige Kläger dieses jedoch unterlassen, da er nicht das Projekt insgesamt in Frage stellt. (…) Damit steht einem Baubeginn kein Rechtsmittel im Wege", gibt Gisela Splett auf Nachfrage von Katja Mast grünes Licht für den zügigen Beginn des Ausbaus. Bereits Mitte 2016 soll mit den Vorarbeiten begonnen werden, denn 2018 sollen dann die Hauptbauarbeiten starten.

"Die erforderlichen Planungen zur Vorbereitung der Ausschreibungen laufen derzeit mit Hochdruck. Der Bau der Enztalquerung benötigt wie jedes Großprojekt eine Anlaufphase von ein bis zwei Jahren, bevor Ausgaben in größerem Umfang anfallen. Zunächst müssen eine Trinkwasseraufbereitungsanlage und die vorgezogenen Ausgleichsmaßnahmen sowie voraussichtlich auch erste kleinere Bauwerke hergestellt werden, bevor die Hauptarbeiten beginnen können. Ziel für den Baubeginn der vorbereitenden Arbeiten ist Mitte 2016. Die Hauptbautätigkeit wird aber voraussichtlich erst ab 2018 starten können, nachdem die erforderliche Ersatzwasserversorgung für Niefern sowie eine Ultrafiltrationsanlage zur Sicherstellung der Wasserversorgung durch die Stadtwerke Pforzheim in Betrieb genommen wurden. Es wird mit einer Bauzeit von fünf Jahren gerechnet, so dass eine Verkehrsfreigabe im Jahr 2022 erfolgen könnte", informiert Gisela Splett über den derzeitigen Zeitplan und die einzelnen Arbeitsschritte.

"Für die Region ist wichtig, dass diese beiden Infrastrukturprojekte zügig voran gehen. Vor allem bei der Westtangente muss die Baufreigabe des zweite Teilabschnitt des ersten Bauabschnitts mit dem Arlingertunnel prompt folgen, dass die Westtangente so schnell wie möglich zur B 294 aufschließt. Dass der Verkehr der Bundesstraße über eine Landstraße abfließt, kann nur eine Zwischenlösung für die Bauphase sein. Hier bleiben wir gemeinsam in der Region dran", so Katja Mast.

 

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