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Landesregierung setzt sich für Verbesserungen auf der Brenzbahn ein

Veröffentlicht in Pressemitteilungen

Nachdem auf der Brenzbahnstrecke wiederholt Probleme aufgetreten waren, die hauptsächlich mit der unzureichenden Bereitstellung von Wagenmaterial durch die Deutsche Bahn verursacht wurden, hatte sich der SPD-Landtagsabgeordnete und Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, Andreas Stoch, sowohl an seinen Kabinettskollegen, Verkehrsminister Winfried Hermann, als auch an den zuständigen Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn, Eckart Fricke, gewandt und um eine baldige Lösung gebeten.

Auf Stochs persönliches Schreiben antwortete der Verkehrsminister ausführlich und begründete den zu Beginn dieses Jahres aufgetretenen erhöhten Fahrzeugmangel auf der Brenzbahn mit „sich kumulierenden technischen und witterungsbedingten Problemen mit den eingesetzten Fahrzeugen der Baureihe 650“. Die landeseigene Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg NVBW habe sich, nachdem sie Kenntnis von den Umständen erhalten habe, unmittelbar bei dem zuständigen Manager der RAB dafür eingesetzt, dass diese Probleme behoben würden. So sei ab Mitte Januar 2015 der Fahrzeugeinsatz auf der Brenzbahn in Ulm frühzeitiger als bisher koordiniert worden, um Schwächungen vor allem während der Schul- und Hauptverkehrszeit zu vermeiden. Die RAB habe am 20. Januar die Beseitigung der Kapazitätsprobleme gemeldet und liefere der NVBW darüber hinaus einen täglichen Statusbericht über die aktuelle Fahrzeugverfügbarkeit für ihren gesamten Einsatzbereich.

Am 23. Februar sei es erneut zu einem Fahrzeugausfall gekommen, der vor allem Auswirkungen auf den Schülerverkehr hatte. Dieser Vorfall sei, so Minister Hermann, auf der Fahrplankonferenz in Heidenheim kurz darauf eingehend diskutiert worden. Dabei wurde neben der Fahrzeugverfügbarkeit vor allem die „mangelhafte Informationspolitik der RAB“ kritisiert. Nach Maßgaben des Verkehrsvertrages habe die DB Regio AG die Bereitstellung ausreichender Zugkapazitäten sicherzustellen, diese werde von der DB Regio AG und dem Land einvernehmlich festgelegt. Allerdings enthalte der Verkehrsvertrag keine Regelungen hinsichtlich des einzusetzenden Zugmaterials, deshalb könne ein Ersatz der modernen Fahrzeuge der Baureihe 650 durch ältere Züge nicht ausgeschlossen werden. Diese Züge böten zwar ausreichend Platz für Fahrgäste, erreichten aber im Hinblick auf Beschleunigung und Fahrgastwechselzeiten nicht dieselbe Qualität wie die Fahrzeuge der Baureihe 650. „Wir werden uns jedoch auch künftig im Sinne der Fahrgäste für den Einsatz des vorgesehenen Wagenmaterials und weitere mögliche Verbesserungen einsetzen“, versicherte Minister Hermann dem Abgeordneten in seinem Schreiben. Eine Antwort des Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn für Baden-Württemberg habe Andreas Stoch noch nicht erhalten, hofft aber auf eine baldige Stellungnahme.

 

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