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Katja Mast mit Diakonie Pforzheim im Gespräch | „Kinderarmut dort bekämpfen, wo sie entsteht“

Veröffentlicht in Wahlkreis

Zu einem Gespräch über Kinderarmut in Pforzheim besuchte die SPD-Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Katja Mast die Diakonie Pforzheim. Mast informierte sich dabei über die vielfältigen Ansätze der Einrichtungen der Diakonie im Umgang mit und zur Bekämpfung von Kinderarmut. Anlass für das Gespräch war das Starke-Familien-Gesetz, das ab Juli in Kraft tritt. Es hilft, viele Kinder aus der Armutsfalle herauszuholen. Mast verhandelte das Gesetz federführend für die SPD-Fraktion.

„Ich bin sehr froh, dass in Pforzheim die Diakonie als Träger Kinder und ihre Eltern nicht nur aus sozial schwachen Familien begleitet und einen enormen Beitrag dazu leistet, dass jedes Kind es packt. Kinder brauchen unsere besondere Aufmerksamkeit und ich bin davon überzeugt, dass der sozialräumliche Ansatz der Diakonie ein Erfolgsrezept ist. Viele kennen das afrikanische Sprichwort: ‚Um ein Kind zu erziehen braucht man ein ganzes Dorf.‘ Es geht nicht nur um finanzielle Unterstützung und eine gute Beratungsinfrastruktur für Kinder. Vielmehr braucht es das gemeinsame Engagement unterschiedlicher Akteure vor Ort und die Arbeit mit den Eltern. Dazu sind die Familienzentren im Sozialraum eine ideale Basis“, so Mast.

„Wir kümmern uns um die Probleme, wo sie auftreten. Ob in der Kita, im Familienzentrum West oder im Frauenhaus: Unsere Angebote erreichen Kinder und ihre Eltern da, wo sie Unterstützung brauchen. Verstärkt setzt die Diakonie dabei auf die aufsuchende Arbeit und geht aktiv auf die Familien zu“, erklärte die Geschäftsführerin der Diakonie Pforzheim, Sabine Jost.

Das Starke-Familien-Gesetz, das im kommenden Juli in Kraft tritt, setze laut Mast genau da an. „Mit der Erhöhung des Kinderzuschlags und seiner Ausweitung für künftig 4 Millionen Kinder in Deutschland entlasten wir Familien mit kleinem Einkommen deutlich. Auch die Förderung im Bereich Bildung und Teilhabe verbessern wir.“ Mast verwies beispielhaft auf das Schulstarterpaket, das von 100 auf 150 Euro erhöht werde. Auch die Beantragung der Maßnahmen werde erheblich vereinfacht. Ziel bleibe es für die SPD aber, mit der Kindergrundsicherung in Zukunft jedes Kind finanziell Gleich zu fördern und die Zugänge zu Bildung und Beteuung gleichwertig zu gestalten.

„Die SPD möchte den Sozialstaat als Partner. Wir brauchen ein Hilfesystem, das Leistungen für Kinder, Familien und jeden Einzelnen wie aus einer Hand ermöglicht. Die Perspektive der Pforzheimer Praxis gibt mir für die Umsetzung dieses Ziels wichtige Impulse mit auf den Weg.“, bedankte sich Mast für den spannenden Einblick in die Arbeit der Diakonie.

 

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