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Katja Mast: Berufseinstiegsbegleitung in Pforzheim und Enzkreis geht weiter

Veröffentlicht in MdB und MdL


Katja Mast MdB

Druck der SPD auf Bundes-arbeitsministerin von der Leyen erfolgreich

„Die Finanzierung der Berufseinstiegsbegleitung an der Bohrain-Schule und der Pestalozzischule in Pforzheim sowie der Dr. Johannes-Faust-Schule in Knittlingen scheint für die nächsten zwei Schuljahre gesichert“, teilt Katja Mast, SPD-Bundestagsabgeordnete für die Menschen in Pforzheim und dem Enzkreis mit. „Die Schulen brauchen jetzt die notwendige Planungssicherheit, um junge Menschen weiter beim Einstieg in den Beruf unterstützen zu können“, so die Arbeitsmarktexpertin weiter.

Der Bund hat zugesagt, die Kofinanzierung bei der Berufseinstiegsbegleitung in den kommenden beiden Schuljahren 2012/2013 und 2013/2014 zu übernehmen. Das ist gut, auch wenn die Zusage nur für bereits bestehende Berufseinstiegsbegleitungen gilt. Über die genauen Modalitäten der Kofinanzierung wird derzeit noch zwischen dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales und der Bundesagentur für Arbeit (BA) verhandelt. Das erfuhr Katja Mast auf Nachfrage bei der baden-württembergischen Regionaldirektion der BA.

Die Berufseinstiegsbegleitung ist ein erfolgreiches Arbeitsmarktinstrument, das sich bewährt hat. Es hilft leistungsschwächeren Schülerinnen und Schülern beim Übergang zwischen Schule und Ausbildung. Die Jugendlichen werden beim Erreichen eines Schulabschlusses, bei der Berufsorientierung und der Berufswahl, der Suche nach einem Ausbildungsplatz und der Stabilisierung des Ausbildungsverhältnisses unterstützt. Überzeugt von der Wirksamkeit der Berufseinstiegsbegleitung hatte sich Arbeitsmarktexpertin Katja Mast mit Nachdruck für die Fortführung der Berufseinstiegsbegleitung stark gemacht. In den Klassen der Dr. Johannes-Faust-Schule in Knittlingen konnte sich Mast schon in der Vergangenheit von den Erfolgen und Fortschritten der Schülerinnen und Schüler überzeugen.

Die schwarz-gelbe Bundesregierung hatte die Berufseinstiegsbegleitung im Zuge der Reform der arbeitsmarktpolitischen Instrumente zwar als Regelinstrument im SGB III verankert, doch als Voraussetzung eine Kofinanzierung durch Dritte festgeschrieben. Daraufhin hatte sich die Situation an den Schulen vor Ort zugespitzt, denn vielen Bundesländern war die geforderte Kofinanzierung kurzfristig nicht möglich. Die Unsicherheit an den Schulen darüber, wie, ob und wann es mit der Berufseinstiegsbegleitung weitergehen kann, war groß.

Diese Verunsicherung hat Ursula von der Leyen an der Spitze des Arbeitsministeriums zu verantworten. Sie hat jetzt kleinlaut die Übernahme der Kofinanzierung in den kommenden beiden Schuljahren zugesichert. Das ist gut, doch die Einsicht kommt spät und zeigt, dass die zuständige Ministerin kein Konzept hat, wie junge Menschen beim Einstieg in den beruflichen Aufstieg gestärkt und unterstützt werden können. „Chancengerechte, kontinuierliche und zukunftsorientierte Arbeitsmarktpolitik sieht anders aus. Wir brauchen kein Hin und Her, das auf dem Rücken der Jugendlichen ausgetragen wird, sondern Entscheidungen, die langfristig tragen. Für uns als SPD gilt: Kein Jugendlicher darf verloren gehen“, so Mast weiter.

 

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