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Interview zur Sommertour: "Zwanglos ins Gespräch kommen"

Veröffentlicht in Wahlkreis

Auf ihrer Sommertour erkundet Katja Mast Pforzheim und den Enzkreis. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Plätzen, die besonders für Familien geeignet sind. Dem Mühlacker Tagblatt hat Katja Mast ein Interview zu ihrer Sommertour gegeben. Das Interview führte der Redakteur Frank Goertz.

Der Bundestagswahlkampf ist vorbei. Warum gehen Sie jetzt wieder auf Sommertour?

Mein Motto ist es, nah bei den Menschen zu sein. Das gilt nicht nur im Weltkampf, sondern auch in der übrigen Zeit. Deshalb mache ich dieses Jahr wieder eine Sommertour.

Im vergangenen Jahr sind sie bei ihrer Sommertour durchs Land gereist, jetzt nur durch Pforzheim und den Enzkreis. Warum?

Im vergangenen Jahr war ich im Wahlkampf als Spitzenkandidatin für Baden-Württemberg gefordert. Deshalb habe ich meine Sommertour – neben meiner Präsenz in Pforzheim und dem Enzkreis – auf das ganze Land ausgedehnt. Die Sommertour steht unter dem Motto „Familienerlebnisse in Pforzheim und dem Enzkreis – erprobt von Katja Mast“.

Nach welchen Kriterien haben Sie die Ziele ausgesucht?

Es gibt so viele schöne Plätze in der Region. Und manchmal kennen die Menschen, wenn sie drei Dörfer weiter entfernt wohnen, diese Plätze noch nicht. Deshalb möchte ich am Ende der Tour eine Broschüre herausgeben, in der ich die schönsten Plätze für Familien vorstelle. Die konkreten Orte habe ich in Abstimmung mit den Bürgermeistern und den SPD-Ortsvereinen ausgesucht, die mir wertvolle Anregungen gegeben haben.

Handelt es sich bei den Veranstaltungen um ein reines Ferienprogramm?

Es darf ruhig auch um handfeste Politik gehen. So haben mich beispielsweise in Maulbronn Bürger auf die Gestaltung eines Spielplatzes in der Talaue und das Problem angesprochen, dass der Tiefe See zunehmend verlandet. Die Sommertour bietet hervorragende Möglichkeiten, ganz einfach zwanglos ins Gespräch zu kommen. Dabei bin ich für jedes Thema offen.

Wie können Sie helfen, dass die Wünsche, die auf der Sommertour an Sie herangetragen werden, umgesetzt werden?

Natürlich ist beispielsweise die Gestaltung eines Spielplatzes ein kommunales Thema. Aber bei der Sommertour sind auch Gemeinderäte und Kreisräte der SPD mit von der Partie. Sie sind die direkte Schnittstelle zur Politik vor Ort und können dann die Themen in die kommunalen Gremien tragen. Für die größeren Rahmenbedingungen ist die Politik in Berlin verantwortlich. Hier ist es für mich immer wieder immens wichtig, im direkten Kontakt mit den Bürgern zu erfahren, wo der Schuh drückt und welche Erwartungen die Menschen haben.

Haben Sie einen ganz persönlichen Favoriten für ihre Sommertour im Enzkreis?

Es gibt so viele schöne Plätze in der Region, da ist das Kloster in Maulbronn natürlich ein Muss. Im vergangenen Jahr war ich zum ersten Mal auf dem Barfußpark in Ötisheim, der mir so gut gefallen hat, dass er am heutigen Donnerstag wieder auf dem Programm steht. Vielleicht nehmen wir auch noch den Barfußpark in Straubenhardt mit ins Programm auf. Worauf ich mich auch sehr freue, ist die Fahrradtour auf dem Würmtalradweg am 31. Juli in Tiefenbronn und die Spielplatzwanderung in Ispringen am 30. Juli. Da bin ich schon sehr gespannt, was mich erwartet. Generell ist es schwierig, einzelne Favoriten aus der Sommertour zu nennen, denn jeder Programmpunkt hat seinen eigenen Reiz. Ich hoffe, am Ende der Tour mit der Broschüre diese schönen Flecken, die sich besonders für Familienausflüge eignen, ein wenig bekannter machen zu können.

Wie verbringen Sie die parlamentarische Sommerpause? Geht es in den Urlaub?

Neben meiner Sommertour durch die Region wollen mein Mann und ich gemeinsam mit den Kindern mit dem Wohnmobil die Insel Korsika erkunden.

 

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