SPD Illingen / Schützingen

 

Gleichstellung: Tempo erhöhen

Veröffentlicht in Bundespolitik

Der Internationale Frauentag am 8. März steht in diesem Jahr unter dem Zeichen „Press for Progress“. Das Weltwirtschaftsforum hat im vergangenen Jahr in seinem Global Gender Report errechnet, dass es unter den jetzigen Umständen noch 100 Jahre dauern wird, bis die Gleichstellung der Geschlechter erreicht ist. Höchste Zeit bei der Gleichstellung das Tempo zu erhöhen.

Dazu Katja Mast: „Damit der Fortschritt an Fahrt aufnimmt, müssen wir auf die Tube drücken - auch in Deutschland. Deshalb hat die SPD dafür gesorgt, dass zahlreiche gleichstellungpolitische Verbesserungen im Koalitionsvertrag verankert wurden.

Das gilt vor allem bei der Gleichberechtigung in der Arbeitswelt: Das Recht auf befristete Teilzeit wird jetzt endlich Gesetz. Für die Gleichstellung der Geschlechter ist das ein Riesenschritt. Frauen und Männer haben endlich die Möglichkeit, nach einer Teilzeitphase wieder auf die vorherige Arbeitszeit aufzustocken – und nicht länger in der Teilzeitfalle stecken zu bleiben. Zugleich werden wir dafür sorgen, dass Berufe, in denen viele Frauen tätig sind, aufgewertet werden: Zum Beispiel in der Pflege durch bessere Bezahlung, mehr Personal und höhere Pflegestandards.

Einen wichtigen Schwerpunkt setzen wir bei der Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen. Wir werden diese Frauen stärken, indem wir ihnen den sicheren und geschützten Weg aus der Gewaltspirale ermöglichen: mit einem Aktionsprogramm zur Prävention von Gewalt, der Verbesserung des Hilfesystems und einer gesicherten Finanzierung von Frauenhäusern.

Für die SPD-Bundestagsfraktion ist klar: Wir werden das Tempo hochhalten und auch dort weiter Druck machen, wo im Koalitionsvertrag noch keine konkreten Vereinbarungen getroffen werden konnten. Das gilt zum Beispiel im Bereich Führungspositionen in der Privatwirtschaft, beim Thema Entgeltgleichheit, aber auch bei der gleichberechtigten politischen Teilhabe von Frauen. Fast 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts müssen wir feststellen, dass der Anteil von Frauen im Bundestag seit der jüngsten Bundestagswahl gesunken ist: Von zuletzt 36,5 Prozent auf nunmehr 30 Prozent. Das ist eindeutig zu wenig. Es ist unsere Pflicht dafür zu sorgen, dass im Bundestag, im Europaparlament und in den Kommunalparlamenten Frauen zur Hälfte das Sagen haben. Um diese Missstände 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts zu beenden, müssen wir jetzt handeln.“

 

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