SPD Illingen / Schützingen

 

Für den SPD-Chef Claus Schmiedel zählt das „Wir“-Gefühl

Veröffentlicht in Kreisverband


Claus Schmiedel MdL (Bild: R. Kohler)

Der Fraktionsvorsitzende der SPD im Landtag, Claus Schmiedel, hat die Kreisdelegiertenkonferenz in Sternenfels besucht. Im Bürgersaal kam er mit genügend Themen und Diskussionsstoff für den Montagabend an, aber auch nicht ganz ohne Erwartungen. Schmiedel hatte noch nicht Platz genommen, als er nach einem Blick in die Reihen den SPD-Kreisvorsitzenden Timo Steinhilper fragte: „Isch d`Thomas net do?“ Antwort: „Der kommt, er hat noch Fraktionssitzung.“

Autor: Ralf Kohler
aus pz-news.de/region/muehlacker vom 20.06.2012

Die Rede war vom früheren Landtagsabgeordneten und Mühlacker Stadtrat Thomas Knapp. Der kam kurz danach, worauf Schmiedel zu Beginn seines Impulsvortags feststellte, ein Fehler der Wahl 2011 sei, dass der Energieexperte Knapp nicht mehr dem Landtag angehöre. In der nächsten Legislaturperiode, so Schmiedel weiter, sehe das dann hoffentlich wieder anders aus.

Knapp sagte dazu nichts. Auch nach dem offiziellen Teil wollte er sich im Gespräch mit der PZ nicht festlegen. Dass er sich darüber freute, dass Schmiedel seine Wertschätzung zum Ausdruck brachte, war ihm aber anzusehen. Gerne setzte sich Knapp auch noch mit dem Fraktionschef zusammen.

Gerade weil Schmiedel mit Nachdruck bedauerte, dass es Knapp im März des vergangenen Jahres nicht in de Landtag geschafft hatte, fiel auf, dass es bei seinen Ausführungen zu „Ein Jahr Grün-Rot in Baden-Württemberg“ ansonsten mit keiner Silbe darum ging, dass die Wahl für die SPD noch besser hätte laufen können. Die Grünen hätten ebenen einen Sitz mehr und stellten deshalb in Winfried Kretschmann den Ministerpräsidenten. Daran, dass die stärkere Partei den Regierungschef stellt, habe seinerzeit ja auch Bundeskanzler Gerhard Schröder nichts ändern können, so Politik-Profi Schmiedel zur PZ.

Vor den 70 Zuhörern unterschied Schmiedel im Grunde nicht zwischen seiner SPD einerseits und Bündnis 90/Die Grünen andererseits, verwendete oft das Wörtchen „wir“ und meinte die Landesregierung. Selbst wenn das nicht der Fall war, wie beim Verweis auf das aus SPD-Sicht positive Ergebnis des Volksentscheids zu Stuttgart 21, stellte der langjährige Oppositionsführer das nicht heraus. Der Umgang mit dem „Großkonflikt“ um den Bahnhof bedeutet für Schmiedel zum einen, dass der Weg in Richtung mehr direkte Demokratie führen soll und unabhängig von allem anderen, dass sich der Politikstil verändert hat. Den Wandel im Umgang miteinander bewertet Schmiedel eindeutig positiv. Nicht nur in den eigenen Reihen werde das so gesehenen. Viele Bürger seien längst positiv überrascht.

Zunächst hatte die SPD in Sternenfels nichtöffentlich getagt und Delegierte für den Landesparteitag am 29. September in Wiesloch gewählt: Timo Steinhilper (Knittlingen), Margit Vetter (Heimsheim), Kurt Bickel (Sternenfels), Dominique Köppen (Königsbach-Stein), Atef Abdel-Fattah (Illingen) und Ellen Zietz (Mühlacker).

 

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