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Entwicklungsprogramm ländlicher Raum: Sieben Projekte können starten

Veröffentlicht in Wahlkreis

Sieben Projekte im Enzkreis haben im Rahmen der Entwicklungsprogrammes für Ländlichen Raum (ELR) über 510.000 Euro zur Unterstützung in Aussicht gestellt bekommen. Konkret handelt es sich dabei um Projekte in Neuhausen-Hamberg für die Reaktivierung einer Gaststätte, in Tiefenbronn-Mühlhausen für den barrierefreien Umbau, in Straubenhardt-Conweiler für den Neubau eines Büros- und Produktionsgebäudes sowie in Neulingen Bauschlott und Göbrichen für unterschiedliche Baumaßnahmen.

„Es ist eine tolle Auszeichnung für die Projekte, dass sie sich im Wettbewerb der ELR-Projekte 2016 durchsetzen konnten. Der Wettbewerb beim ELR sorgt für wichtige Innovationen“, so Katja Mast, SPD-Bundestagsabgeordnete für die Menschen aus Pforzheim und dem Enzkreis und Thomas Knapp, SPD-Landtagskandidat für den Enzkreis.

Das Programm für den Ländlichen Raum ist beliebt. Wie im vergangenen Jahr gab es deutlich mehr Anträge als Mittel zur Verfügung standen. „Die Projekte haben sich erfolgreich beworben, herzlichen Glückwunsch. Sie tätigen Zukunftsinvestitionen im ländlichen Raum und stärken unseren Mittelstand. Uns ist wichtig, dass Ökonomie, Ökologie und Soziales Hand in Hand gehen. Davon profitiert das Land dauerhaft“, so Katja Mast und Thomas Knapp.

Das ELR zählt zu den wichtigsten Instrumenten des Landes zur integrierten Strukturentwicklung der Kommunen. In Baden-Württemberg erhalten im Jahr 2016 344 Gemeinden ELR-Fördermittel. Durch die geförderten 712 privaten, kommunalen und gewerblichen Projekte werden Investitionen von rund 416 Millionen Euro initiiert sowie rund 1000 neue Arbeitsplätze geschaffen und rund 3000 Arbeitsplätze gesichert. Insgesamt stehen im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum 65,6 Millionen Euro zur Verfügung. Das ELR ist das zentrale Förderinstrument für den Ländlichen Raum.

Das Land hat 2014 die Förderschwerpunkte des Programms neu gesetzt. Ziel dabei war es, ein Förderprogramm zu entwickeln, das Lösungen für die Bewältigung der neuen Herausforderungen im Ländlichen Raum möglich macht. Dazu gehört, dass der Ländliche Raum gestärkt, eine nachhaltige Innenentwicklung betrieben, die interkommunale Zusammenarbeit forciert und die Bürgerbeteiligung gestärkt wird.

Hintergrund ELR und Weiterentwicklung

Gerade vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung in Baden-Württemberg liegt der Fokus im ELR auf der Weiterentwicklung starker Ländlicher Räume.

Die grün-rote Koalition verfolgt konsequent das Ziel, gleichwertige Lebensbedingungen in Stadt und Land zu erhalten und gute Voraussetzungen für Leben und Arbeiten im gesamten Ländle zu schaffen. Dazu hat die Landesregierung das ELR 2016 nochmals weiterentwickelt: Instrumente wie die schon jetzt begehrten Schwerpunktgemeinden, die Förderung von interkommunalen Zusammenschlüssen und Bürgerbeteiligungsprozessen setzen genau an diesen Punkten an. Sie setzen Anreize für passgenaue lokale Lösungen. Die grün-rote Landesregierung hat das ELR in den vergangenen fünf Jahren sukzessive auf die künftigen Herausforderungen angepasst und modernisiert. Im ersten Schritt wurden Anreize für Klimaschutz und Ressourceneffizienz gesetzt, im zweiten Schritt wurde das Programm 2016 auf die Herausforderungen der demografischen Entwicklung angepasst.

 

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