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Entscheidung zum Hauptsitz der Agentur für Arbeit Nordschwarzwald weiter unklar

Veröffentlicht in MdB und MdL

Antwort der Nürnberger Bundesagentur für Arbeit an Katja Mast verweist auf Entscheidungskompetenz der Regionaldirektion in Baden-Württemberg

„Für den Standort Pforzheim ist alles offen“ – das ist die Zusammenfassung der Antwort von Michael Stier, Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg, auf das Schreiben von Katja Mast, SPD-Bundestagsabgeordnete für die Menschen aus Pforzheim und dem Enzkreis. Mast forderte den Hauptsitz der Agentur für Arbeit für den Nordschwarzwald aus strukturpolitischen Gründen nach Pforzheim zu legen.

Zwar werde man „gemeinsam mit der Regionaldirektion Baden-Württemberg die Argumente und Hinweise (…) in die Beurteilung der Standortfrage einfließen lassen“, so die Bundesagentur für Arbeit in seinem Schreiben an Katja Mast, aber schließlich werde die „abschließende Entscheidung über die Neuorganisation nach Anhörung der Verwaltungsausschüsse getroffen.“ Katja Mast hat sich deshalb bereits an die Regionaldirektion Baden-Württemberg und die Vorsitzende des Verwaltungsrates Annelie Buntenbach vom Deutschen Gewerkschaftsbund gewandt. Die Bundesagentur für Arbeit antwortete bemerkenswert schnell auf das von Mast vorgebrachte Anliegen.

Allerdings gibt es im Bereich der Kundenberatung und Serviceleistung für Arbeitsuchende auch eine positive Zusage: Beratung und Vermittlung für Arbeit suchende Kunden werden weiterhin lokal, d.h. also vor Ort in Pforzheim, angeboten.

Die Bundesagentur für Arbeit plant die Arbeitsmarktbezirke Pforzheim/Enzkreis und Calw/Freudenstadt zusammen zu bringen und künftig mit einer Führungsebene zu planen, statt bisher mit zwei. Mit einem Schreiben hat sich Katja Mast deshalb kürzlich an Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen, die Vorsitzende des Verwaltungsrates Annelie Buntenbach vom Deutschen Gewerkschaftsbund und den Chef der Bundesagentur für Arbeit Frank-Jürgen Weise gewandt.

Darin hat die Bundestagsabgeordnete herausgestellt, dass in Pforzheim die Fäden der Arbeitsmarktpolitik in der Region Nordschwarzwald zusammenlaufen und dass für eine gute Arbeitsmarktpolitik gerade kurze Kommunikationswege notwendig sind. Denn sowohl die Kammern, die Gewerkschaften als auch die Gebietskörperschaften und der Regionalverband bündeln sich in Pforzheim.

 

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