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Der SPD–Kandidat im neuen Wahlkreis Pforzheim stellt für die kommende Landtagswahl seine Pläne vor

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In seiner Vorstellung und der Diskussion brachte Martin Kunzmann als SPD-Landtagskandidat für den Wahlkreis 42 viele Schwerpunkthemen zur Sprache.

So ist für ihn die Rente mit 67 ein noch immer vorrangiges Thema.
Es ist in manchen Berufen wie zum Beispiel in der Baubranche unzumutbar bis zum 67. Lebensjahr zu arbeiten. Daher muss das Renteneintrittsalter flexibel gestaltet werden, damit dieser Personenkreis auch früher in den Ruhestand gehen kann und dies ohne Abschläge hinnehmen zu müssen. Bei einer Umfrage von 16 namhaften Metallbetrieben in Pforzheim stellte sich heraus, dass nur 5 % der Beschäftigten über 60 Jahre sind.

Ein Herzensthema für Martin Kunzmann ist die Arbeitnehmerschaft und die Unternehmenspolitik. Die SPD hat während der Großen Koalition dafür gesorgt, dass die Kurzarbeiterregelung für Arbeitnehmer griff. Dies half den vielen arbeitenden Menschen in Pforzheim über die schwere Wirtschaftskrise hinweg, ohne dass sie ihre Arbeit verloren und in private Notlage kamen. So konnte die SPD nicht nur für die Arbeitnehmer sich stark machen, sondern sie half auch den Unternehmen, die Krise zu bewältigen.

Der SPD-Landtagskandidat sagte weiter klar: „Es darf keinen Ausstieg aus dem Atom – Ausstieg geben“. Er führte weiter aus, dass für die Wirtschaft sowie für das Exportland Deutschland es wichtig ist, bei der Entwicklung von neuen, sauberen Technologien die Nase vorne zu haben. Denn dort liegt die Zukunft für Wachstum und Arbeitsplätze.

Pforzheim hat den höchsten Anteil von Hauptschülern, die keinen Schulabschluss haben. Es gibt aber keine Arbeitsplätze für Bewerber ohne Ausbildung. Also ein Teufelskreis. Hier werden die Langzeitarbeitslosen und Hartz IV Empfänger der Zukunft festgelegt.
Wir müssen in Baden-Württemberg Schwerpunkte für die vorschulische Bildung in Sprache und Lernfähigkeit setzen. Wir brauchen mindestens das letzte Kindergartenjahr beitragsfrei, wir brauchen mehr Ganztagsschulen, mehr Betreuung der Kinder außerhalb der Schulzeit, um die Chancengleichheit für die Kinder und Jugendlichen zu gewährleisten.

Dies ist auch ein wichtiger Punkt für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Denn nur eine qualifizierte und ausreichende Kinderbetreuung gewährt uns, Familienleben und Arbeiten sorgenfrei zu verbinden.

Völlig unakzeptabel ist die schwarz-gelbe Politik in Bezug auf die geplante Krankenversicherung. Es ist ein Skandal, wenn zukünftige Mehrbelastungen ausschließlich von den Versicherten über Zusatzbeiträge zu tragen sind. Der Arbeitgeberanteil wird bei 7,3% eingefroren. Die Versicherten zahlen heute schon 0,9% höhere Beiträge (ab 01.01.2011 8,2 %). Die Rösler-Pläne sehen weiter vor, dass alle Kostensteigerungen im Gesundheitswesen von den Versicherten in ihren Krankenkassen selbst zu tragen sind. „Als sozial ungerecht und nicht auf unserem Rücken auszutragen,“ äußert Martin Kunzmann, der SPD Landtagskandidat!

Wir brauchen für den Wahlkreis Pforzheim endlich einen weiteren Abgeordneten - einen SPD-Abgeordneten - im Landtag von Baden-Württemberg, der die sozialen Interessen vertritt und sich einsetzt, den sich abzeichnenden Strukturwandel positiv zu begleiten.

 

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