SPD Illingen / Schützingen

 

Debatte um rechte Strukturen in Deutschland | Mast: „Wachsam sein – auch hier vor Ort“

Veröffentlicht in Wahlkreis

Angesichts einer bundesweiten Debatte über rechte Strukturen und Netzwerke hat Katja Mast gefordert, „auch in Pforzheim und dem Enzkreis wachsam zu sein“.

Auslöser der erneuten Besorgnis über rechte Netzwerke in Deutschland war der Mord des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke.

„Ich mache mir Sorgen, dass es auch bei uns einen Nährboden gibt, der in Gewalt umschlagen kann und damit eine echte Gefahr ist“, so Mast.

Sie wolle keinen Vergleich ziehen, „die Umtriebe der Partei ‚Die Rechte‘ und deren Unterstützer in Pforzheim sind aber deutliche Anzeichen in eine bestimmte Richtung. Dem muss sich eine wehrhafte Demokratie immer entgegenstellen.“

Zudem sei seit langem bekannt, dass es Verbindungen zwischen AfD und der rechten Szene in Deutschland gebe. Der Verfassungsschutz habe den „Flügel“ der AfD als Extremismus-Verdachtsfall eingestuft. Zudem sei die Jugendorganisation „Junge Alternative“ durch die Identitäre Bewegung geprägt, bei der sich laut Verfassungsschutz ebenfalls Anhaltspunkte für Bestrebungen gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung fänden.

Mast weiter: „Tolerieren, nicht abgrenzen und politisch laufen lassen, ist auch ein Weg der Unterstützung“.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete teilte mit, dass sich in der kommenden Woche der Innenausschuss des Bundestages mit dem Thema beschäftigen werde.

Mast fordert die Bürgerinnen und Bürger auf, sich lautstark zu äußern, wenn demokratische Errungenschaften infrage gestellt werden. „Ich wünsche mir, dass alle laut STOPP sagen, wenn unsere Grundwerte angegriffen werden oder wenn gegen religiöse oder ethnische Gruppen gewettert wird. Unsere Demokratie und unsere Grundrechte müssen von uns allen verteidigt werden“, so Mast.

 

Homepage Katja Mast MdB

Katja Mast Unsere Frau in Berlin

 

Jetzt Mitglied werden

 

Shariff

 

WebsoziInfo-News

07.06.2026 19:19 Christos Pantazis zur Reform der Pflegeversicherung
Stabilisierung der Pflegeversicherung muss solidarisch sein Ohne fairen Ausgleich zwischen sozialer und privater Pflegeversicherung bleibt die Finanzkrise der Pflege ungelöst. „Der Entwurf enthält wichtige Ansätze zur Verbesserung der Versorgung pflegebedürftiger Menschen. Die stärkere Ausrichtung auf Prävention und Rehabilitation, die Unterstützung pflegender Angehöriger sowie Maßnahmen zur Entbürokratisierung gehen grundsätzlich in die richtige Richtung. Die zentrale Antwort… Christos Pantazis zur Reform der Pflegeversicherung weiterlesen

03.05.2026 15:23 Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit
Tag der Pressefreiheit: Wir schützen Journalist:innen und stärken die Medienvielfalt. Martin Rabanus, kultur- und medienpolitischer Sprecher: Am Tag der Pressefreiheit zeichnet sich eine desolate Entwicklung für Journalist:innen weltweit ab. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert deshalb konsequenten Schutz und eine Digitalsteuer, die den Medienstandort Deutschland und Europa sichert. „Am Tag der Pressefreiheit geht es um mehr als um… Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit weiterlesen

01.05.2026 15:23 Armand Zorn zum Tankrabatt
Wir entlasten schnell und spürbar Über die befristete Senkung der Energiesteuer ist es möglich, sehr schnell jene spürbar zu unterstützen, die es dringend brauchen. Jetzt kommt es darauf an, dass die Mineralölkonzerne die Steuersenkung an die Verbraucher:innen weitergeben und die Preise entsprechend senken. Mit der weiteren Schärfung des Kartellrechts muss rasch der dritte Teil unseres… Armand Zorn zum Tankrabatt weiterlesen

27.04.2026 15:26 Zum Tag der Arbeit: SPD-Spitze an der Seite der Gewerkschaften
Die SPD ruft zur Teilnahme an den diesjährigen Kundgebungen des DGB zum Tag der Arbeit am 1. Mai auf. Ganz im Sinne des diesjährigen Mottos „#GEMA1NSAM – Für gute Arbeit“ kämpft die SPD an der Seite der Gewerkschaften für eine Entlastung der Beschäftigten und eine sichere Rente, für mehr Tarifbindung, einen höheren Mindestlohn und eine… Zum Tag der Arbeit: SPD-Spitze an der Seite der Gewerkschaften weiterlesen

30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung.  Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de