SPD Illingen / Schützingen

 

Chancen für dezentrale Energieversorgung

Veröffentlicht in MdB und MdL

Durch das Auslaufen der Konzessionsverträge im Strom- und Gasbereich bestehen gute Chancen für dezentrale Energieversorgung - Rund 350 Verträge im Land laufen demnächst aus

SPD-Energieexperte Thomas Knapp: "Wer wirklich den Umstieg auf erneuerbare Energien will, muss jetzt die Möglichkeit wahrnehmen"

Für die SPD-Landtagsfraktion stellen die künftig in großer Zahl auslaufenden Strom- und Gaskonzessionen in Baden-Württemberg eine Chance zur Rekommunalisierung der Energieversorgung dar. Wie die Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der SPD jetzt ergab, laufen alleine im Strombereich bis Ende des Jahres 2012 rund 350 Konzessionen aus und müssen neu vergeben werden. Nach Ansicht des Energiepolitischen Sprechers der SPD-Landtagsfraktion Thomas Knapp, müssten die kommunalen Entscheidungsträger sich deshalb über die zukünftige Energieversorgung vor Ort im Klaren werden. "Wer wirklich den Umstieg auf erneuerbare Energien will, muss jetzt die Chance wahrnehmen", sagte Knapp. Ansonsten ergebe sich erst in 20 Jahren wieder die Möglichkeit dazu.

Knapp fordert die Gemeinderäte im Enzkreis dazu auf, die dezentrale Stromversorgung zu stärken. Sie sollten die Neuvergabe der Konzessionen zum Anlass nehmen, gründlich zu prüfen, ob die Gründung eines eigenen Stadt- oder Gemeindewerks wirtschaftlich sinnvoll wäre. "Nur die Stadtwerke können die Bürger in den Kommunen kundennah und umweltgerecht mit Energie versorgen", sagte Knapp.

Falls die Kommunen auf die Gründung eigener Stadt- und Gemeindewerke verzichten wollten, forderte Knapp sie auf, die Zusammenarbeit mit benachbarten kommunalen Energieversorgern zu forcieren. Auf diese Weise könnte die neue Vergabe der Konzession an diese Partner erfolgen. "Damit könnten die kommunalen Energieversorger gestärkt werden und nicht die Platzhirsche am Markt", sagte Knapp.

Zudem weist Knapp darauf hin, dass in den neuen Verträgen der Ausbau erneuerbarer Energien festgeschrieben werden könne. Diese Möglichkeit müsse angesichts des notwendigen Wandels der Energieversorgung genutzt werden. "Bei soviel auslaufenden Konzessionen bietet sich hier eine große Chance, den Energiewandel im Land entscheidend voranzureiben", sagte Knapp.

Timo Steinhilper

 

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