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Bundeskabinett beschließt Sozialen Arbeitsmarkt | Mast: „Darauf bin ich richtig stolz“

Veröffentlicht in Bundespolitik

Das Kabinett hat am Mittwoch einen Gesetzentwurf von Bundesminister Hubertus Heil für einen Sozialen Arbeitsmarkt beschlossen. Katja Mast hat die Entscheidung mit den Worten „Darauf bin ich richtig stolz“ kommentiert.

Wichtige Impulse stammen aus der Region. „Dieses Gesetz ist eine Riesenchance, verfestigte Arbeitslosigkeit in Pforzheim und dem Enzkreis zu durchbrechen. Der Soziale Arbeitsmarkt gibt Menschen Würde – es geht also um viel mehr als Arbeit“, so Mast, die als stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion eng in die Beratungen eingebunden ist.

Der Soziale Arbeitsmarkt schaffe neue Perspektiven für diejenigen, die schon Jahrelang auf Jobsuche seien, so die Sozialexpertin. „Wir haben den Sozialen Arbeitsmarkt nach zähen Verhandlungen mit CDU und CSU im Koalitionsvertrag verankert. Und wir haben dafür gesorgt, dass dafür vier Milliarden Euro bereit stehen“, so Mast.

Es sei die SPD gewesen, die niemals nachgelassen habe. Sie habe stets dafür plädiert, dass Menschen ein Recht auf Arbeit hätten. „Es gibt tolle Projekte für Langzeitarbeitslose – viele auch hier in der Region. Aber ich wollte und will mehr. Es braucht ein Gesetz, das länger wirkt als einige Monate. Dieses Gesetz liegt jetzt endlich vor. Mein Credo war immer: Es ist besser Arbeit statt Arbeitslosigkeit zu finanzieren. Und: Wir dürfen nie das Ziel der Vollbeschäftigung aus dem Blick verlieren“, so Mast.

Nach dem heutigen Beschluss gehe sie davon aus, dass das Gesetz nach der sitzungsfreien Zeit im Sommer zügig im Bundestag beraten und beschlossen und umgesetzt werde, betont die SPD-Politikerin.

Seit mehr als 13 Jahren kämpft Mast für mehr Chancen für Langzeitarbeitslose. Wichtige Impulse dafür stammen aus ihrem regelmäßigen Austausch mit Aktiven in diesem Bereich - beispielsweise den Sozialdezernenten Katja Kreeb und Monika Müller sowie den Trägern.

Mast war auch mit verantwortlich für entsprechende Modellvorhaben wie den „Passiv-Aktiv-Transfer“ in Baden-Württemberg. Regelmäßig sucht Mast durch Praxistage den direkten Kontakt mit Langzeitarbeitslosen.

An eine Begegnung erinnert sich die SPD-Politikerin ganz besonders. Eine Frau hatte Mast vor zehn Jahren gefragt: „Was können Sie tun, damit ich weiter arbeiten kann?“. Damals konnte die Bundestagsabgeordnete zusagen, sich dafür einzusetzen, dass sich entsprechende Gesetze ändern.

Heute ist ein wichtiger Schritt umgesetzt. „Für mich zeigen Gesellschaft und Politik ihr wahres Gesicht, wenn es um den Umgang mit Schwächeren geht. Heute ist ein Tag, der sich ihnen zuwendet und nicht – wie so lange – abwendet“, so Mast.

Weitere Informationen finden Sie beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

 

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