SPD Illingen / Schützingen

 

Besuch im ASB-Seniorenzentrum in Sontheim

Veröffentlicht in Wahlkreis


Sabine Wölfle, Harald Friese, Andreas Stoch, Holger Helbig, Rosmarie Helbich und Yvonne Graßelt im Atrium.

Im Rahmen seines Aktionstages „Wohnen im Alter“, stattete Andreas Stoch, Landtagsabgeordneter für den Landkreis Heidenheim und SPD-Fraktionschef im Stuttgarter Landtag, gemeinsam mit Sabine Wölfle, stellvertretende Vorsitzende und sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion und Landesvorsitzende des Arbeiter-Samariter-Bundes auch dem ASB-Seniorenzentrum in Sontheim einen Besuch ab. Die gesamte Spitze des ASB Heilbronn-Franken mit Vorsitzendem Harald Friese, Geschäftsführer Rainer Holthuis und Stellvertreter Franz Czubatinski begrüßten ihre Landesvorsitzende Sabine Wölfle und den Wahlkreisabgeordneten Andreas Stoch in der neu erbauten Einrichtung.

Zum Vorortbesuch in der Hessestraße gesellten sich neben Bürgermeister Matthias Kraut und Rosmarie und Horst Helbich vom Kreisseniorenrat auch Vertreter vom Ortsseniorenrat und der Sontheimer SPD. Bürgermeister Kraut zeigte sich sehr froh über die neue Einrichtung im Ort und dankte dem ASB für dieses wohnortnahe und qualitativ hochwertige Angebot.

Der moderne und architektonisch interessante Bau mit großem Atrium bietet Plätze 45 Plätze in drei Hausgemeinschaften, erklärte Pflegedienstleitung Yvonne Graßelt. Die Besucher sind beeindruckt von der Großzügigkeit und den lichtdurchfluteten Räumen. Für den ASB Heilbronn-Franken ist es das erste Haus, das nach diesem Konzept erbaut wurde, und man ist sehr stolz darauf. „Das Leben der Menschen steht hier im Vordergrund“, unterstrich Holger Helbig von der Hausleitung. Jeder Bewohner beteilige sich an der Hausarbeit, so gut er kann und möchte. Das Zentrum der drei Hausgemeinschaften ist jeweils die große Küche, in der das Essen selbst gemeinsam mit professionellen Alltagsbegleitern zubereitet wird. In speziellen Hauswirtschaftsräumen können die Bewohner sich auch bei der Wäscheaufbereitung oder anderen Tätigkeiten einbringen.

Auch in Sontheim sei es schwierig, genügend Fachkräfte zu gewinnen. Wie bei den vorangegangen Besuchen an diesem Aktionstag im Altenzentrum in der Heidenheimer Hansegisreute und im Giengener ASB-Seniorenzentrum wurde über die notwendige Wertschätzung und angemessene Bezahlung des Pflegeberufs diskutiert. Hier müsse und werde die Politik bessere Rahmenbedingungen setzen, bestätigen die beiden Landespolitiker. Noch sei man in Sontheim in der Aufbauphase, aber zukünftig sollen hier neun Azubis ausgebildet werden, berichtet Harald Friese und hofft so, das Haus gut mit Nachwuchskräften versorgen zu können.

„Das Haus hat einen hohen Wohlfühlfaktor“, loben Stoch und Wölfle die Einrichtung. Dies sei nicht nur für die Bewohner wichtig, sondern auch für die Angestellten. Voll belegt sei man noch nicht, so Graßelt. Die meisten Bewohner seien Sontheimer. Es herrsche eine hohe soziale Interaktion mit der Gemeinde. Viele Besucher kommen ins Haus, dadurch werde das soziale Netzwerk der Menschen aufrechterhalten. Kita und Schule kämen regelmäßig und gerne zu gemeinsamen Aktivitäten. „Hier haben unsere Bewohner keinen Pflegeplatz, sondern ein Zuhause“, sagt Pflegedienstleitung Graßelt. Diesem Fazit können sich die Besucher nur anschließen.

 

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