SPD Illingen / Schützingen

 

Auch SPD-Landtagsfraktion solidarisch mit den Telekom-Mitarbeitern

Veröffentlicht in Landtagsfraktion

Die Deutsche Telekom darf ihr Call-Center-Konzept nur im Einklang mit den Beschäftigten und ihrer Gewerkschaft weiterentwickeln und muss sofort an den Verhandlungstisch zurückkehren!

Die Weigerung der Telekom, an einem Runden Tisch über die beabsichtigte Schließung von sechs Call-Center-Standorten mit 1500 Beschäftigten in Baden-Württemberg teilzunehmen, ist unanständig und entspricht nicht den Gepflogenheiten eines sich seiner sozialen Verantwortung für Mitarbeiter und Region bewussten modernen Unternehmens. Für die SPD-Landtagsfraktion ist dieses Verhalten inakzeptabel. Sie fordert die Deutsche Telekom dazu auf, sich unverzüglich an den Gesprächen zu beteiligen, um eine ernsthafte Lösung für die von der Schließung betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden. Sollte sich die Telekom den Gesprächen auch weiterhin verschließen, muss die Landesregierung ihrerseits Druck auf die Telekom ausüben, schließlich steht das Land in regen Geschäftsbeziehungen zur Telekom.

Die SPD-Landtagsfraktion steht weiterhin Seite an Seite mit den von der Schließung betroffenen Beschäftigten und Kommunen. Die vorgesehene Reduzierung von acht auf zwei Standorte bedeutet für den Großteil der Betroffenen Fahrzeiten zwischen zwei und vier Stunden täglich. Viele werden deshalb faktisch keine Möglichkeit haben, das Angebot einer Weiterbeschäftigung am neuen Standort aufzunehmen, insbesondere wenn sie Teilzeitbeschäftigte sind oder eine ortsgebundene Familie haben.

Die wirtschaftlichen Aspekte dürfen nicht die alleinige Grundlage einer Umstrukturierung sein. Auch die berechtigten Interessen der Beschäftigten müssen Berücksichtigung finden. Hinsichtlich der Anzahl und dem Zuschnitt der Call-Center-Standorte sowie der finanziellen Hilfen muss eine Lösung gefunden werden, die es den Beschäftigten tatsächlich ermöglicht, im Unternehmen zu bleiben.

Die Deutsche Telekom braucht ein Unternehmensklima, in dem Vorstand und Belegschaft vertrauensvoll zusammenarbeiten. Nur gemeinsam können die großen Herausforderungen in einem dynamischen Wettbewerbsmarkt gemeistert werden – im Interesse einer guten wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens, der Beschäftigungssicherung und von
zufriedenen Kunden.

 

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