SPD Illingen / Schützingen

 

Andreas Stoch hakt nach - Bürokratische Hürden bei Konteneinrichtung für Asylbewerber

Veröffentlicht in Pressemitteilungen

Auf der Grundlage des vom Integrationsministerium in Stuttgart erarbeiteten Eckpunktepapiers für ein neues Flüchtlingsaufnahmegesetz Baden-Württemberg hat der Kreistag des Landkreises Heidenheim Ende April beschlossen, die Asylbewerberinnen und –bewerbern gewährten Sachleistungen ab dem 1. August 2013 auf Geldleistungen umzustellen. Der SPD-Landtagsabgeordnete und Kreisrat Andreas Stoch unterstützt diese Maßnahme zur Verbesserung der Lebenssituation von Flüchtlingen und Asylbewerbern ausdrücklich.

Allerdings stellte sich zwischenzeitlich heraus, dass die praktische Umsetzung dieses Beschlusses an den bürokratischen Hürden scheitert. Nach der derzeitigen Rechtslage können Konten für Asylbewerber nur dann eingerichtet werden, wenn diese sich ausweisen können. Eine bloße Duldung, die viele Asylbewerber ausschließlich besitzen, kann als Ausweisersatz nicht anerkannt werden. Im Landkreis betrifft das von 241 Asylbewerbern insgesamt 100 Personen. Diesen geduldeten Asylbewerbern Geldleistungen zukommen zu lassen ist für die Landkreisverwaltung mit ungeheuer hohem Aufwand verbunden.

Andreas Stoch wandte sich mit einem Schreiben ans Ministerium für Integration, machte auf die missliche Situation aufmerksam und bat um Unterstützung für das Anliegen von Landrat Thomas Reinhardt, hier eine unkomplizierte und für den Landkreis praktikable Lösung zu finden. Integrationsministerin Bilkay Öney (SPD) dankte für den wertvollen Hinweis auf die Hindernisse, die bei der Umwandlung von Sach- in Geldleistungen in der Praxis bestehen. Gemeinsam mit dem für diese Thematik zuständigen Innenministerium ist die grün-rote Landesregierung bestrebt, baldmöglichst hier eine Lösung zu finden und die Arbeit der Landratsämter zu erleichtern.

 

Homepage Andreas Stoch

Katja Mast Unsere Frau in Berlin

 

Jetzt Mitglied werden

 

Shariff

 

WebsoziInfo-News

07.06.2026 19:19 Christos Pantazis zur Reform der Pflegeversicherung
Stabilisierung der Pflegeversicherung muss solidarisch sein Ohne fairen Ausgleich zwischen sozialer und privater Pflegeversicherung bleibt die Finanzkrise der Pflege ungelöst. „Der Entwurf enthält wichtige Ansätze zur Verbesserung der Versorgung pflegebedürftiger Menschen. Die stärkere Ausrichtung auf Prävention und Rehabilitation, die Unterstützung pflegender Angehöriger sowie Maßnahmen zur Entbürokratisierung gehen grundsätzlich in die richtige Richtung. Die zentrale Antwort… Christos Pantazis zur Reform der Pflegeversicherung weiterlesen

03.05.2026 15:23 Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit
Tag der Pressefreiheit: Wir schützen Journalist:innen und stärken die Medienvielfalt. Martin Rabanus, kultur- und medienpolitischer Sprecher: Am Tag der Pressefreiheit zeichnet sich eine desolate Entwicklung für Journalist:innen weltweit ab. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert deshalb konsequenten Schutz und eine Digitalsteuer, die den Medienstandort Deutschland und Europa sichert. „Am Tag der Pressefreiheit geht es um mehr als um… Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit weiterlesen

01.05.2026 15:23 Armand Zorn zum Tankrabatt
Wir entlasten schnell und spürbar Über die befristete Senkung der Energiesteuer ist es möglich, sehr schnell jene spürbar zu unterstützen, die es dringend brauchen. Jetzt kommt es darauf an, dass die Mineralölkonzerne die Steuersenkung an die Verbraucher:innen weitergeben und die Preise entsprechend senken. Mit der weiteren Schärfung des Kartellrechts muss rasch der dritte Teil unseres… Armand Zorn zum Tankrabatt weiterlesen

27.04.2026 15:26 Zum Tag der Arbeit: SPD-Spitze an der Seite der Gewerkschaften
Die SPD ruft zur Teilnahme an den diesjährigen Kundgebungen des DGB zum Tag der Arbeit am 1. Mai auf. Ganz im Sinne des diesjährigen Mottos „#GEMA1NSAM – Für gute Arbeit“ kämpft die SPD an der Seite der Gewerkschaften für eine Entlastung der Beschäftigten und eine sichere Rente, für mehr Tarifbindung, einen höheren Mindestlohn und eine… Zum Tag der Arbeit: SPD-Spitze an der Seite der Gewerkschaften weiterlesen

30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung.  Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de