SPD Illingen / Schützingen

 

Andreas Stoch besucht Sprachförderklasse an der VHS Heidenheim

Veröffentlicht in Wahlkreis


Andreas Stoch mit OB Bernhard Ilg im Gespräch mit VHS-Dozentin Sylvia Fritz

Der SPD-Landtagsabgeordnete und Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, Andreas Stoch, besuchte die Heidenheimer Volkshochschule, um sich dort über die Integration der Flüchtlinge in der Stadt zu informieren.

Bei der Stadt Heidenheim seien die Hauptprobleme der derzeitigen Flüchtlingssituation die räumlichen Kapazitäten und das Personal, berichtet Oberbürgermeister Berhard Ilg. Gerade in den Kindergärten schnellten die Zahlen derzeit nach oben, so der OB. Wobei es sich hier weniger um Asylbewerber als um Arbeitsmigranten aus hauptsächlich osteuropäischen Staaten handele. Man könne nicht so schnell neue Kitas bauen und Erzieherinnen seien auch kaum zu bekommen, deswegen müsste man in den Kommunen flexibler mit dem Betreuungsschlüssel umgehen dürfen, appelliert er an den Minister.

In der VHS sei man zwar noch nicht überfüllt, erklärt die Leiterin Elisabeth Asche, und es gebe durchaus noch freie Kapazitäten für eine gezielte und professionelle Sprachförderung der Flüchtlinge. Aber die Hauptfrage ist: Wer zahlt? Die Vorbereitungsklassen an den Regelschulen seien sehr erfolgreich, auch die Vorbereitungsklassen an den beruflichen Schulen. Damit erreiche man aber nicht alle Flüchtlinge. Es müsse mehr zusätzliche, außerschulische und berufsbegleitende Sprachförderangebote geben, regte Asche an. Die 100 Stunden, die der Landkreis Asylbewerbern zahle, reichten vielen häufig nicht aus. Viele Flüchtlinge seien hoch motiviert und würden gern schneller und intensiver die deutsche Sprache erlernen. Im Kultusministerium arbeite man daran, die Träger zusammenzubringen und ein Konzept zur verstärkten Sprachförderung zu erarbeiten. Anschließend besuchten die beiden Politiker eine Sprachförderklasse und kamen mit den Schülern und der Dozentin ins Gespräch.

 

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