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Seinen Wahlkreisbesuch in Hermaringen begann der SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Stoch in der Rudolf-Magenau-Schule. Rektorin Cornelia Härtner begrüßte den Parlamentarier und Bürgermeister Jürgen Mailänder sowie zahlreiche Mitglieder des SPD-Ortsvereins, Kreisrat Clemens Stahl, Renate Knigge von der VHS Steinheim, Sandra Goal und Rainer Grupp als Elternvertreter und Dagmar Holzschuh von den Landfrauen.
Nachdem Schulleiterin Härtner ihre Schule und die neuen Räumlichkeiten vorgestellt hat, fand eine interessante Diskussion statt. Stoch sprach sich dabei für ein längeres gemeinsames Lernen aus, um den „Selektionsdruck“, der bereits in der dritten Klasse einsetzt, von Schülern und Eltern zu nehmen. Rektorin Cornelia Härtner würde ein gemeinsames Lernen befürworten, damit die Kinder nicht nur einen gewissen Grad an schulischer sondern auch an sozialer Reife haben, bevor zukunftsentscheidende Entschlüsse über eine weiterführende Schule gefasst werden. Es bedürfe einer individuelleren Förderung jedes Kindes, sind sich Abgeordneter und Schulleiterin einig. Dies sei machbar, wenn ausreichend gut ausgebildete Lehrkräfte zur Verfügung gestellt würden. Verbesserungsbedarf sieht Härtner dabei auch in der Lehrerausbildung, die unter verkürzten Studienzeiten und dem Druck durch Studiengebühren leide. In Hermaringen habe man durch kleine Klassen eine familiäre Atmosphäre und die Möglichkeit, auf den einzelnen Schüler einzugehen. Beachtlich fand Stoch, wie schön das Schulgebäude saniert wurde und richtete Dank dafür an Bürgermeister Mailänder und den Gemeinderat. Er lobte die enge Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Grundschule. Die Bildungs-Infrastruktur im ländlichen Raum müsse erhalten bleiben und dürfe nicht durch immer wieder neue Sparkonzepte, wie zuletzt die Werkrealschule, zerstört werden.
Während der Besichtigung der Firma Wikora – Solarspeichersysteme erklärte der kaufmännische Leiter Rainer Brauchle, dass die politischen Rahmenbedingungen für die Solarthermie gegenüber der höher subventionierten Photovoltaik und konventionellen Energieerzeugern schwierig seien. Die Konkurrenzsituation auf dem Energiemarkt werde durch die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke noch verschärft. „Es ist ein falsches Zeichen, weiter auf veraltete Technologien wie die Atomenergie zu setzen“, sagte Stoch. Es sei zukünftig nicht nur eine ökologische Frage, sondern immer mehr eine ökonomische Frage, erneuerbare Energien zu entwickeln und zu nutzen. Brauchle verwies darauf, dass die Firma Wikora eine erhebliche Anzahl von Arbeitsplätzen in Hermaringen geschaffen habe und jungen Menschen gute Ausbildungsmöglichkeiten biete. Man dürfe nicht nur über Fachkräftemangel klagen, unterstrich der Diplomökonom, sondern müsse selbst in die Ausbildung guter Mitarbeiter investieren. Dass die Wikora fest mit Hermaringen verbunden ist, zeigt sich durch die Investition in die 2008 gebaute Fertigungshalle.
Beim anschließenden Gespräch mit Bürgermeister Jürgen Mailänder und zahlreichen Gemeinderäten aller Fraktionen im Rathaus wurden aktuelle Gemeindethemen diskutiert. Die kommunale Finanzlage sei auch in Hermaringen schwierig, bestätigte Mailänder. Insbesondere die Forderung des Landes, die Kinderbetreuung auszubauen, ohne aber die nötigen Mittel dafür bereitzustellen, bringe die Kommunen in finanzielle Schwierigkeiten. Die zentrale Bedeutung der Kinderbetreuung vor Ort sei unbestritten, allerdings dürfe es dabei nicht zum Konkurrenzkampf zwischen den Nachbargemeinden kommen. Auch wenn die Dorfentwicklung von einer Umgehungsstraße profitieren könne und Hermaringen von den typischen Versorgungsproblemen des ländlichen Raums nicht ganz verschont geblieben sei - so gibt es schon seit Jahren keinen Allgemeinarzt mehr – sei es ein beispielhafter Ort, lobte Stoch. „Insbesondere als Energiedorf ist Hermaringen Vorreiter auf dem Weg zur energieautarken Gemeinde“.
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