SPD Illingen / Schützingen

 

Andreas Stoch besucht CAP-Markt im Mittelrain

Veröffentlicht in Wahlkreis


Andreas Stoch im Gespräch mit den Azubis Lea Fischer und Esma Atacan (v.l.)

Im Rahmen seiner diesjährigen Sommertour besuchte der SPD-Landtagsabgeordnete und Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, Andreas Stoch; den CAP-Lebensmittelmarkt im Heidenheimer Stadtteil Mittelrain.

AWO-Geschäftsführerin Birgit Koepsel und der Teamleiter der AWO-Märkte Thomas Del-Becaro begrüßten den Abgeordneten und stellten ihm in einem kurzen Eingangsgespräch den Markt und dessen Aufgabe vor. In erster Linie sollen hier Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Schwerbehinderte angeboten werden, erklärt Koepsel. Darüber hinaus arbeite die AWO auch mit dem Jobcenter zusammen, um Langzeitarbeitslose zu qualifizieren und sie besser in den ersten Arbeitsmarkt integrieren zu können. Aber auch Ausbildungen und Umschulungen im Einzelhandel bietet der CAP-Markt an. Aber der Markt diene ebenso der wohnortnahen Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und anderen Produkten des täglichen Bedarfs. Außer diesem Laden gibt es keinen weiteren Anbieter im Mittelrain, so wird er insbesondere von älteren und weniger mobilen Menschen genutzt. „Es kostet viel Aufwand, solche Läden zu erhalten“, gibt Koepsel unumwunden zu. Deswegen freue sie sich, dass der Minister mit seinem Besuch hoffentlich etwas mehr Öffentlichkeit schaffe. „Die Leute sollen wissen, dass sie neben der Befriedigung ihrer Bedürfnisse auch etwas Gutes tun, wenn sie hier einkaufen“, stimmt Stoch ihr bei. Inklusion ist ihm ein Herzensanliegen. Deswegen sind ihm solche Projekte besonders wichtig. Die Teilhabe behinderter Menschen stelle einen hohen gesamtgesellschaftlichen Wert dar, der wichtiger sein müsse als die rein ökonomische Perspektive, so Stoch. Dazu habe die Landesregierung den Teilhabeplan erlassen und setzt sich insbesondere mit dem Behindertenbeauftragten für eine alle Bereiche umfassende Inklusion ein.

Als Kultusminister interessierte sich Stoch speziell für die beruflichen Perspektiven Jugendlicher ohne Schulabschluss. Auch für diese müsse es Ausbildungsmöglichkeiten geben. Koepsel pflichtet ihm bei: „Wir dürfen angesichts des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels keinen Jugendlichen verlieren.“ Hier seien alle Ausbildungsbetriebe gefragt, ergänzt Stoch, auc in der freien Wirtschaft. „Die Jugend ist nicht schlechter oder weniger ausbildungsreif als früher. Die Betriebe können aber inzwischen nicht mehr nur von den Besten auswählen, sondern müssen sich mehr um die Auszubildenden bemühen, die sie noch bekommen können, auch mit speziellen Fördermaßnahmen“, unterstreicht Stoch.

Bei einem abschließenden Rundgang durch den Markt überzeugte sich der Abgeordnete, dass das reichhaltige Angebot täglich frisches Obst und Gemüse sowie viele regionale Produkte anbietet, ohne sich preislich allzu sehr von anderen Anbietern zu unterscheiden. Auch kam er mit zwei der derzeit sechs Auszubildenden im Markt ins Gespräch. Ihnen gefällt ihre Arbeit im CAP-Markt sehr und sie loben die Zusammenarbeit im Team genauso wie der freundliche Umgang zwischen Personal und Kunden hier.

 

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