SPD Illingen / Schützingen

 

Andreas Stoch bei Bürgermeister Dannenmann in Neresheim

Veröffentlicht in Pressemitteilungen


BM Dannenmann, Andreas Stoch und Joachim Schicketanz, Vorsitzender der SPD-Gemeinderatsfraktion Neresheim

Zu einem Antrittsbesuch und kommunalpolitischen Meinungsaustausch trafen sich der SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Stoch und der Neresheimer Bürgermeister Gerd Dannenmann im Beisein von Hauptamtsleiter Klaus Stiele und Joachim Schicketanz von der SPD-Gemeinderatsfraktion.

Andreas Stoch verwies darauf, dass er sehr gern gemeinsam mit seinem Parlamentskollegen, dem Schwäbisch Gmünder Abgeordneten Klaus Maier, auch den Ostalbkreis betreue. Dieser habe derzeit keinen eigenen SPD-Abgeordneten im Landesparlament. Insofern habe Stoch stets auch ein offenes Ohr für die Belange aus dem Nachbarlandkreis, insbesondere für die an seinen Landkreis grenzenden Nachbargemeinden. Neresheim sei ihm dabei als aufstrebende und attraktive Kommune bekannt und er habe schon öfters Veranstaltungen des Neresheimer SPD-Ortsvereins besucht.

Bürgermeister Dannenmann sprach die Berührungspunkte zwischen Neresheim und dem Landkreis Heidenheim in Bezug auf ÖPNV, Schuleinrichtungen, Verkehr und Tourismus an. Aufgrund des demografischen Wandels sei es für Neresheim wichtig, auch zukünftig über die zentralen Funktionen eines leistungsfähigen Unterzentrums zu verfügen. Dazu gehöre vor allem ein breites schulisches Angebot mit allen Schultypen. Die Stadt habe in der Vergangenheit viel dahingehend investiert. Die Einführung der Gemeinschaftsschule, insbesondere in nächster Nachbarschaft, sehen Gemeinderat und Verwaltung als mögliche Konkurrenz um die Schülerschaft. Andreas Stoch trat diesen Bedenken entgegen, denn er glaube, dass die Gemeinschaftsschule andere Schultypen und vor allem leistungsfähige Schulstandorte nicht belasten werde. Vielmehr müsse in dem erweiterten Angebot die bildungspolitische Chance für den ländlichen Raum gesehen werden.

Ein weiterer zentraler Gesprächspunkt war der Ausbau der Landesstraße L 2033 zwischen Neresheim und Iggenhausen. Bürgermeister Dannenmann und Gemeinderat Schicketanz wiesen auf den seit vielen Jahren bestehenden schlechten Zustand der Straße hin und baten den Abgeordneten um Unterstützung für einen baldigen Ausbau. Andreas Stoch sagte zu, sich für eine kostenverträgliche Sanierung der Teilstrecke einzusetzen und dies bei seinem nächsten Treffen mit dem Regierungspräsidenten ansprechen. Positiv bewertet Stoch die Stellungnahmen von Dischingen und Neresheim, auf den sehr teuren und damit kaum umsetzbaren Vollausbau der L 2033 zugunsten eines „Ausbaus light“ zu verzichten. „Sanierung vor Straßenneubau ist klares Ziel der neuen Landesregierung“, so Stoch. Die SPD-Landtagsfraktion habe im verabschiedeten Haushaltsplan erreichen können, dass 100 Millionen Euro für die Sanierung der Landesstraßen eingestellt werden. Das sei eine Verdoppelung der Gelder, die die Vorgängerregierung zur Verfügung gestellt hätte. Insofern sehe er gute Chancen, dass die seit vielen Jahren ausstehende Sanierung der L 2033 bald umgesetzt werden könne. In diesem Zusammenhang will sich Stoch auch dafür einsetzen, dass das noch nicht ausgebaute Teilstück des Radweges an der B 466 bei Steinweiler als Lückenschluss fertiggestellt wird.

 

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