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Peter SIMON: "Deutliches Zeichen zur Beendigung des Steuerdumpings gesetzt"

Veröffentlicht in Europa

EP fordert einheitliche Bemessungsgrundlage bei der Unternehmensbesteuerung in Europa

Mit breiter Mehrheit hat sich das Europaparlament heute für die Einführung einer gemeinsamen konsolidierten Bemessungsgrundlage für die Körperschaftsbesteuerung in der EU ausgesprochen. "Der Ball liegt nun bei den Mitgliedstaaten", so Peter SIMON.

"Das wäre ein zentraler Schritt zu mehr Steuergerechtigkeit und ein deutliches Zeichen gegen den Wettlauf um möglichst niedrige Unternehmensteuern. Wirtschaftsstandorte könnten nicht mehr so einfach gegeneinander ausgespielt werden und transnational agierende Unternehmen müssten die gleichen Vorschriften zur Berechnung der Steuerbemessungsgrundlage anwenden", unterstreicht das Mitglied des federführenden Wirtschafts- und Währungsausschusses.
"Steuertourismus würde damit das Wasser abgegraben", so Peter SIMON weiter. Im Unterschied zum Vorschlag der Kommission schließt der Bericht des Europäischen Parlaments außerdem nicht die Tür für die dringend benötigte Reform der Mindeststeuersätze. "Das heutige Ergebnis ist ein deutlicher Etappenerfolg im Kampf für europäische Mindeststeuersätze für Unternehmen. Auch hier liegt der Ball jetzt klar bei den nationalen Regierungen. Wir Sozialdemokraten werden uns auch weiter dafür einsetzen, dass einheitlichere Regeln für mehr Planungssicherheit und Steuergerechtigkeit sorgen", so Peter SIMON abschließend.

Für weitere Informationen: Büro Peter Simon, Tel. +32 2 28 47558

 

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